Liebe Leser,

wir begrüßen Sie zu unserem Newsletter für den März und wünschen Ihnen eine schöne Osterzeit! Wie Sie mit ganz natürlichen Farben bunte Ostereier zaubern und vieles mehr finden Sie in dieser Ausgabe unseres Newsletters:

Liegt Ihnen ein bestimmtes Thema am Herzen, über das Sie hier gerne mehr erfahren würden? Oder haben Sie Anmerkungen oder weitere Informationen zu unseren Themen? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Vorschläge oder diskutieren Sie in unserem Forum mit. Wir freuen uns!

Schöne Grüße
Martina Hansen
Naturheilkunde-News

 

Noch vor Frühlingsanfang – Die Allergiezeit hat begonnen

Die Pollenzeit fängt früher an und hört später auf, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war. Für Allergiker bedeutet das eine längere Leidenszeit. Mit unseren Tipps sind Sie gewappnet.

Tränende Augen, Halskratzen, Triefnase – und das schon im Januar! Erle und Hasel waren dieses Jahr durchschnittlich vier Wochen früher unterwegs als üblich. Die Pollensaison 2007 begann sogar schon im Dezember 2006. Dafür verantwortlich sind wohl die milden Winter aufgrund des Klimawandels.

Viele Menschen wissen noch nicht einmal, dass sie Allergiker sind. Wer also verdächtig lange an vermeintlichen Grippe- oder Hustensymptomen leidet, sollte sich auf Allergien testen lassen, denn oft handelt es sich um unerkannten Heuschnupfen oder allergisches Asthma.

In vielen Fällen hilft eine Immuntherapie gegen die Allergien, die so genannte Hyposensibilisierung. Diese Therapie ist jedoch nicht bei jedem Allergiker möglich und hängt unter anderem von der Allergieart ab, vom Alter und auch von zusätzlichen Erkrankungen (Herzschwäche, Neurodermitis, Krebs u.a.).

Übrigens: Die Birkenpollensaison soll diese Jahr besonders heftig werden!


Unsere Tipps für die Pollenallergiezeit

Beobachten Sie frühzeitig den Pollenflug und halten Sie Ihre Medikamente bereit. Zur Pollenflugvorhersage

Bringen Sie Pollenschutzgitter and Ihren Fenstern an.

Vermeiden Sie bei starkem Pollenflug anstrengende Betätigungen wie Sport oder schwere Gartenarbeit. Durch das verstärkte Atmen gelangen mehr Pollen in die Luftwege. Allergikern mit starken Allergien sei ans Herz gelegt, sich in der Pollenhochsaison überhaupt sehr wenig im Freien aufzuhalten.

Spülen Sie sich die Haare durch, bevor Sie zu Bett gehen, um die Pollen auszuwaschen.

Verwenden Sie auch eine Nasendusche, um die Pollen aus den oberen Atemwegen zu spülen.

Ziehen Sie Ihre Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer aus und legen Sie diese in einem anderen Zimmer ab. Hängen Sie Ihre Kleidung nach dem Waschen nicht raus an die frische Luft.

Lüften Sie Ihre Zimmer, wenn die Pollenkonzentration am Geringsten ist. In der Stadt ist das morgens zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land abends zwischen 19 und 24 Uhr.

Halten Sie im Auto soweit wie möglich die Fenster geschlossen und lassen Sie die Belüftung aus. Im Hochsommer ist das natürlich schwer erträglich. Es gibt jedoch Pollenfilter, die man sich ins Auto einbauen lassen kann – damit können Sie die Belüftung getrost anstellen.

Nutzen Sie die Pollenhochsaison für Ihren Urlaub und reisen Sie in dieser Zeit in eine Gegend, in der kaum Pollen fliegen (am Meer, im Gebirge, auf Inseln).

Kaufen Sie einen Staubsauger mit einem besonderen Feinstaubfilter und wechseln Sie die Filtertüte alle zwei Wochen aus.

Halten Sie einen Teil der Pollen von den Augen fern, indem Sie eine Brille oder Sonnenbrille tragen.

Für die Wohnung gibt es auch Luftreiniger zu kaufen, mehr Infos dazu finden Sie auf Allergieinfo.de

Empfehlung: Viele Allergiker sprechen sehr gut auf Akupunktur an und es ist sogar nach längerer Behandlungszeit möglich, Beschwerdefreiheit zu erreichen. Es lohnt sich, diese Alternative auszuprobieren, denn im Gegensatz zu vielen Antihistaminika ist eine Akupunkturbehandlung frei von Nebenwirkungen. Informieren können Sie sich auf der Webseite der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin e.V.

Packungsbeilage: So sind die Angaben zu verstehen

Haben Sie auch schon einmal auf die Einnahme eines Medikaments verzichtet, weil die möglichen Nebenwirkungen Sie erschreckt haben? Dabei kommen die Nebenwirkungen gar nicht so häufig vor, wie es sich liest: „Häufig“ bedeutet nämlich beispielsweise, die Nebenwirkungen treten möglicherweise bei 1 – 10 % der Anwender auf.

Auch die übrigen Angaben können sehr missverständlich wirken. Obwohl die Packungsbeilage allgemein verständliche Angaben in Amtssprache beinhalten soll, sind die Informationen für viele Menschen medizinisches Kauderwelsch. Damit Sie nicht einfach auf ein notwendiges Medikament verzichten, möchten wir Ihnen die Angaben erläutern:

Achten Sie zunächst auf den Zusatz im Namen des Medikaments, dieser gibt Aufschluss über die Wirkungsart oder die Wirkstoffmenge. So steht „forte“ für eine hohe Dosierung, „mite“ für eine geringe. „Depot“ oder „retard“ bedeutet, der Wirkstoff geht langsam und Stück für Stück ins Blut über. „Comp“ und „plus“ stehen für eine Kombination aus mehreren Substanzen, bei „mono“ handelt es sich nur um einen Wirkstoff.

Allergiker sollten die Angaben zur Zusammensetzung nach Inhaltstoffen überprüfen, gegen die sie allergisch sind. Auch Menschen mit gewissen Krankheiten können auf verschiedene Stoffe empfindlich reagieren.

Manche Medikamente gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, die die Einnahme von halben Dosen nicht vorhersehen: Tabletten mit magensaftresistenter Ummantelung, Kapseln und Filmtabletten dürfen nicht halbiert werden.

Bei der Einnahme von Medikamenten gilt grundsätzlich: Reichlich Flüssigkeit dazu trinken – am besten Wasser. Getränke wie Milch, Saft, Cola, Kaffee oder Tee können die Wirkung stark beeinflussen. Soll das Medikament „vor dem Essen“ oder „nach dem Essen“ eingenommen werden, so bedeutet das jeweils im Abstand von etwa einer halben bis ganzen Stunde vor oder nach der Mahlzeit. Während der Mahlzeit bedeutet, dass das Medikament spätestens bis 5 Minuten nach dem Essen eingenommen werden soll. Haben Sie von Ihrem Arzt eine abweichende Dosierungsanleitung erhalten, so beherzigen Sie diese, denn von der richtigen Dosierung ist der Therapieerfolg abhängig.

Nehmen Sie das Medikament nicht zum vorgeschriebenen Zeitpunkt ein, so kann es zu einer zeitlichen Wirkungsverschiebung kommen. Wenn die Wirkung dann nicht sofort eintritt, beispielsweise bei Kopfschmerzen, sollten Sie jedoch kein stärkeres Mittel nehmen, sondern sich gedulden, bis die Wirkung einsetzt.

Hat sich die Wirksamkeit eines Mittels durch wissenschaftliche Studien erfolgreich beweisen lassen, so werden die daraus resultierenden Indikationen in den Anwendungsgebieten erklärt. Fehlen die Indikationen in einer Packungsbeilage, so kann es sein, dass die Wirksamkeitsnachweise noch ausstehen und der Hersteller deshalb auf genaue Angaben vorerst verzichten musste. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Medikament nicht gegen die Beschwerden hilft, für die es beispielsweise Ihr Arzt Ihnen verschrieben hat.

Bei gewissen Krankheiten oder Gegebenheiten können bei der Einnahme von Medikamenten Gegenanzeigen auftreten. Diese sind in der Packungsbeilage gelistet. Wenn Ihnen ein Präparat von Ihrem Hausarzt verschrieben wird, sollten Sie alle möglichen Gegenanzeigen aufgrund Ihrer Situation bzw. Krankheitsgeschichte mit ihm absprechen. Kaufen Sie sich jedoch ein rezeptfreies Medikament in der Apotheke, so schenken Sie dieser Rubrik dringend besondere Beachtung!

Nicht nur die Einnahme anderer Medikamente, sondern auch der Verzehr verschiedener Nahrungsmittel können zu Wechselwirkungen führen. Diese können sich beispielsweise auf Ihr Sehvermögen, Ihre Reaktionszeit oder auch auf die Präparate selbst auswirken: Nicht selten wird so eine Wirkung verstärkt oder abgeschwächt. Prüfen Sie auch die Angaben in dieser Rubrik genau und halten Sie sich an die Angaben.

Die angegebenen Nebenwirkungen wirken oft beängstigend und ganz so, als ob die Einnahme des Präparats alles nur noch schlimmer machen würden. Dabei treten die meisten davon gar nicht auf – der Hersteller muss nämlich grundsätzlich alle möglichen Nebenwirkungen angeben, egal wie gering die Chance ist, dass sie tatsächlich auftreten. Und so sind die Wahrscheinlichkeitsangaben zu verstehen:

Sehr häufig: über als 10% (mehr als 10 von 100 Patienten)
Häufig: zwischen 1% und 10% (1 bis 10 von 100 Patienten)
Gelegentlich: zwischen 0,1% und 1% (1 bis 10 von 1000 Patienten)
Selten: 0,01% bis 0,1% (1 bis 10 von 10.000 Patienten)
Sehr selten: Seltener als 0,01% (weniger als jeder 10.000ste Patient)

Ingwer – Multitalent aus den Tropen

Die Ingwerpflanze ist ein schilfartiges Gewächs, deren Rhizom sowohl als Gewürz als auch Arznei verwendet wird.

Als Nahrungspflanze hat sich Ingwer schon seit Längerem bei uns positioniert. Wir kennen die scharfe Knolle nicht nur von pikanten Gerichten der asiatischen Küche, sondern auch von Süßspeisen und Getränken.

Doch der Gebrauch der Pflanze geht weit über die Verwendung in Nahrungsmitteln hinaus. Dafür sorgen medizinisch wirksame Bestandteile wie ätherische Öle (Gingerole) und Scharfstoffe (Shoagole), die im zähflüssigen Balsam des Ingwers enthalten sind.

So wird Ingwer auch in Arzneimitteln verarbeitet und wirkt gegen Beschwerden wie Schwindelgefühl, Brechreiz, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Erkältung, sogar Migräne, Rheuma und Herzerkrankungen. Er fördert die Bildung von Speichel, Magensaft und Galle, wirkt appetitanregend, kann vorbeugend bei Reisekrankheit angewendet werden und wirkt bakterien- und pilztötend.

Als Arzneimittel gibt es Ingwer als Tee, Tinktur und Pulver sowie als Bestandteil verschiedener Medikamente.

Einschränkungen: Ohne ärztlichen Rat sollte man Ingwer nicht einnehmen im Falle einer Schwangerschaft oder bei Gallensteinen. Kindern unter sechs Jahren sollte kein Ingwer verabreicht werden. Aufgrund seines Einflusses auf die Blutgerinnung, den Blutdruck und den Blutzucker ist von einer Einnahme ohne ärztliche Absprache über einen längeren Zeitraum für Diabetiker, Bluthochdruckkranke und Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, abzuraten. Vor anstehenden Operation muss die Einnahme von Ingwerpräparaten abgesetzt werden.

Unsere Buchempfehlung: Ingwer. Die edle Schärfe aus dem Land des Lächelns. Von Wolfgang Hübner, Michael Wissing, Andreas Neubauer.

Ostereier – Natürlich gefärbt!

Wer kein Risiko eingehen will, färbt die Ostereier selbst – mit natürlichen Farben. Denn Verbraucherschützer warnen wieder vor dem Verzehr von gekauften Ostereiern, da die zum Färben verwendeten Farbstoffe allergieähnliche Reaktionen auslösen können.

Dies berichtete auch das Verbrauchermagazin WISO am 17.3.2008. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. stellt auf seiner Webseite Informationen, Tipps und Färberezepte zur Verfügung. Verzichten Sie also besser auf die E-Nummern auf der Eierschale. Und bereiten Sie Ihren Kindern doppelt soviel Freude, indem Sie ihnen zeigen, welche tollen Farben man aus der Natur herauszaubern kann!

Neue Artikel aus der Naturmedizin, März 2008

Heuschnupfen – Ursachen und Therapievorschläge

Nicht nur die Pollen allein erschweren Allergikern das Leben: Vitamin- und Mineralstoffmängel sowie Kreuzallergien und Intoleranzen können für noch schlimmere Auswirkungen der eigentlichen Allergie sorgen.
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Ginkgo gegen Vergesslichkeit

In zunehmendem Maße sind nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Menschen ab dem 40. Lebensjahr von Vergesslichkeit und von Konzentrationsstörungen betroffen. Unser Gehirn wird heute von vielen zusätzlichen Gefahren belastet: von Stress, von Umweltbelastungen, Giften in der Nahrung und Nervenanspannungen. Das alles beeinträchtigt die Arbeit unserer Gehirnzellen – die natürlichen Wirkstoffe des Ginkgobaumes helfen bei vielen Beschwerden.
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Natur-News kurz und kompakt

• Siesta für das Herz • Migräne setzt dem männlichen Herzen zu • Mit Schlamm gegen Bakterien • Zum Wohl der Darmflora • Keine Metalllöffel verwenden.
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Was ist gesund und trotzdem ansteckend? - Lachen!

Was ist gesund und trotzdem ansteckend? – Lachen!

„Na, dein Husten hört sich ja schon viel besser an!“ – „Kein Wunder, ich übe ja auch Tag und Nacht!“

„Das war knapp!“ sagte der Chirurg nach der Operation zur Schwester. „Was meinen Sie damit?“ fragte sie verwundert. „Einen Zentimeter weiter und ich wäre aus meinem Fachgebiet raus gewesen!“

Umfrage neulich in einer deutschen Stadt: „Was halten Sie in Deutschland für das größere Problem: Unwissenheit oder Gleichgültigkeit?“
„Weiß ich nicht, ist mir aber auch egal!“

Vorschau April 2008

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