wir begrüßen Sie zu unserem Newsletter für den Februar. Folgende Themen haben wir diesmal für Sie zusammengestellt:
- Zahnschmerzen: Natürliche Wege aus dem Schmerz
- Wechselwirkungen – Wenn Nahrungsmittel und Medizin sich ins Gehege kommen
- "Versteckte" Gentechnik in Nahrungsmitteln
- Der etwas andere Buchtipp für angehende Nichtraucher
- Rezepte: Saisonkalender
- Neue Artikel aus der Naturmedizin, Februar 2008
- Was ist gesund und trotzdem ansteckend? – Lachen!
- Vorschau März 2008
- Über diesen Service
Liegt Ihnen ein bestimmtes Thema am Herzen, über das Sie hier gerne mehr erfahren würden? Oder haben Sie Anmerkungen oder weitere Informationen zu unseren Themen? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Vorschläge oder diskutieren Sie in unserem Forum mit. Wir freuen uns!
Schöne Grüße
Martina Hansen
Naturheilkunde-News
Zahnschmerzen: Natürliche Wege aus dem Schmerz
Zahnschmerzen – und das am Wochenende! Noch zwei Tage bis zum nächstmöglichen Zahnarztbesuch. Sie haben kein Schmerzmittel zuhause oder möchten dieses nur schlucken, wenn es gar nicht mehr anders geht?
Versuchen Sie es zunächst mit einem natürlichen Schmerzmittel. Das Gute ist, dass in jedem Haushalt Naturarzneien zu
finden sind, sei es im Gewürzschrank, im Teeregal, im Kräutergarten oder gar in der Minibar.
Bei Zahnschmerzen
Spülen Sie den Mund mit
- Salbei- oder Kamillentee
- einer Teebaumölverdünnung (ein paar Tropfen reines ätherisches Teebaumöl in ein Glas Wasser geben)
- einem guten Cognac
- getrocknete Rosmarinblätter
- eine Gewürznelke
- ein Salbeiblatt (wenn möglich frisch) um den Zahn und lassen Sie es dort, bis es sich langsam auflöst
- frische, zerkleinerte Kamillenblüten in einem Verbandsmull (angefeuchtet) zwischen schmerzenden Zahn und Wange
- einen aufgegossenen Teebeutel Kamillen- oder Salbeitee um den schmerzenden Zahn
- eine gewürfelte Zwiebel in einem festen Taschentuch (zerdrückt) auf die Wange
- einem Wattestäbchen oder Wattebausch, getränkt mit wenigen Tropfen eines reinen ätherischen Nelken- oder Teebaumöls
Bei Zahnfleischentzündungen
Spülen Sie den Mund mit
- einem Sud aus 200g Zwiebeln, für zehn Minuten in einem Liter Wasser aufgekocht (mehrmals anwenden)
- einem Sud aus 100g Beinwellwurzeln, in einem Viertel Liter Wasser aufgekocht (10 Minuten ziehen und dann abkühlen lassen)
- Salzwasser (ein halber Teelöffel Salz in 125 ml Wasser aufgelöst; mehrmals anwenden)
Spülen Sie den Mund mit einer Teebaumölverdünnung (ein paar Tropfen reines ätherisches Teebaumöl in ein Glas Wasser geben).
Tipp: Gute ätherische Öle gibt's in Apotheken, Bioläden, Reformhäusern oder Drogerien. Parfümöle dagegen sollten nicht medizinisch angewendet werden.
Gute und günstige Öle finden Sie auch bei Spinnrad.
Zum Onlineshop
Wechselwirkungen – Wenn Nahrungsmittel und Medizin sich ins Gehege kommen
Klar, Medikamente soll man nicht mit Alkohol herunterspülen. Vor allem in Verbindung mit Diabetes-Medikamenten, Beruhigungsmitteln, Antidepressiva, Schlafmitteln, Neuroleptika und Barbituraten können nämlich schwere Komplikationen auftreten. Doch auch weitaus harmlosere Flüssigkeiten eignen sich nicht für die Medikamenteneinnahme.
Und viele solcher Informationen stehen nicht unbedingt in der jeweiligen Packungsbeilage - hier die wichtigsten auf
einen Blick:
Unter anderem Antibiotika aus der Tetracyclin-Gruppe dürfen nicht mit Milch eingenommen werden, denn die Wirkung der
Arzneimittel kann so komplett verloren gehen. Deshalb sollten Sie mindestens zwei Stunden vor und nach der Einnahme warten,
wenn Sie Milchprodukte zu sich nehmen möchten.
Viele Medikamente, vor allem Herz-, Schlaf-, Allergie- und Schmerzmittel, werden stark von Grapefruit- oder Blutorangensaft
in ihrer Wirkung erhöht, nämlich bis zu 30%. Die Wechselwirkung ist so stark, dass Sie während der Einnahme solcher Medikamente
auf den Genuss dieser Früchte bzw. Säfte konsequent verzichten sollten.
Verschiedene Antibiotika, Diabetesmedikamente (inklusive Insulin) und Schmerzmittel können von koffeinhaltigen Getränken wie
Kaffee, Tee, Cola und sogar Kakao ebenfalls sehr verstärkt werden. Ein Verzicht ist daher die beste Lösung während der
Einnahmezeit. Außerdem können die Gerbstoffe, die in Tee und Kaffee enthalten sind, weitere Medikamente in ihrer Wirkung
negativ beeinflussen.
Die Wirkung von Gerinnungshemmern wird geschwächt beim Verzehr von Kohl, Kohlrabi, Brokkoli, Sauerkraut, Kopfsalat, Spinat
und Innereien durch das darin enthaltene Vitamin K.
Magnesium, Kalzium und Zink aus Ergänzungspräparaten werden nicht vom Darm aufgenommen, wenn Müsli oder Getreide während der
Einnahmezeit verzehrt werden, denn die darin enthaltenen Phytinsäuren binden die Mineralstoffe.
Fragen Sie auch Ihren Arzt, wenn er Ihnen ein Medikament verschreibt, nach solchen Zusammenhängen, um unangenehme oder gar
gefährliche Wechselwirkungen auszuschließen.
"Versteckte" Gentechnik in Nahrungsmitteln
Wie der Bundestag in Berlin beschlossen hat, soll es für die Hersteller von Lebensmitteln in wenigen Monaten die Möglichkeit der Kennzeichnung mit dem Etikett "ohne Gentechnik" geben. Trotzdem sind das keine klaren Kennzeichnungskriterien – denn wo "ohne Gentechnik" draufsteht, kann trotzdem Gentechnik drin sein!
So kann das jeweilige Produkt im Verarbeitungsprozess mit Gentechnik in Berührung gekommen sein. Beispielsweise müssen
Milchprodukte oder Fleisch nicht gekennzeichnet werden, auch wenn die Kühe mit gentechnisch veränderten Zusatzstoffen im
Futter gefüttert worden sind.
Für die, die sich nicht auf unklare Etiketten verlassen und es genau wissen wollen, hat das Greenpeace-Einkaufsnetz
einen Gentechnik-Ratgeber zusammen gestellt, der regelmäßig aktualisiert wird. Darin sind viele Informationen enthalten
und Produkte gelistet, die der Genkost-Verächter tunlichst meiden sollte. Der Ratgeber kann als PDF herunter geladen oder
als Broschüre bestellt werden.
Zum Ratgeber "Essen ohne Gentechnik"
Der etwas andere Buchtipp für angehende Nichtraucher
"... und sie schmeckt doch!" Von Stefan Reinhart
Stefan Reinhart schreibt sein Buch aus der Sicht eines Rauchers, der die klugen Sprüche seiner nicht rauchenden
Mitmenschen leid ist. Anstatt bekannte Anti-Raucher-Phrasen zu dreschen, die Trotzreaktionen und genervte
Gesichtsausdrücke hervorrufen, geht Reinhart auf den Raucher zu mit echtem Verständnis und frischen Ansätzen.
Zur Leseprobe
Zu Amazon
Rezepte: Saisonkalender
Erntefrisches Obst und Gemüse, knackige Salate - Ernährung nach dem Saisonkalender bedeutet Frische, Genuss und Gesundheit! Deshalb widmen wir uns diesmal dem Feldsalat und der Steckrübe. Beide Gerichte sind kombinierbar und ergeben zusammen eine leckere Mahlzeit!
Feldsalat mit Granatapfel
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungsdauer: ca. 30 Minuten
Menge: für 4 Personen
150 g Feldsalat
2 Granatäpfel
2 Birnen
40 g Parmesankäse
40 g Mandelblättchen
6 EL Apfel- oder Obstessig
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer (frisch gemahlen)
1 Prise Rohrzucker
Blütenfortsatz am Granatapfel keilförmig herausschneiden und die Frucht entzwei brechen. Aus dem einen Granatapfel die
Fruchtsamen herauslösen, den anderen auspressen. Den Saft davon mit Essig, Olivenöl, Zucker, Salz und Pfeffer zu einem
Dressing verquirlen.
Die gewaschenen Birnen vierteln und vom Kerngehäuse befreien, dann in dünne Scheiben schneiden. Den Feldsalat waschen
und gut abtropfen lassen oder mit einer Salatschleuder trocken schleudern. Dann auf Tellern portionieren, sparsam das
Dressing dazu geben. Die Mandeln ohne Fett goldbraun anrösten. Zum Schluss den Salat mit den Granatapfelsamen, Birnenscheiben,
Mandeln und gehobeltem Parmesan anrichten.
Steckrüben- Bratlinge
Schwierigkeitsgrad: normal
Zubereitungsdauer: ca. 45 Minuten
1 Steckrüben, knapp 1kg schwer
200 g gekochte Kartoffeln
200 g Quark, Halbfettstufe (20%)
70 g Butter
Getrockneter Majoran
2 EL gehackte Petersilie
40 g Semmelbrösel
Salz und Pfeffer
Die Steckrübe schälen, grob reiben und in etwa einem Viertel der Butter kurz andünsten. Die Kartoffeln fein
reiben und mit der geriebenen Steckrübe, dem Quark und den Gewürzen gut vermischen. Aus dem Teig flache Bratlinge
formen und in den Semmelbröseln wenden. Dann in einer Pfanne mit der restlichen Butter bei geringer Hitze von jeder
Seite etwa 10 Minuten braten.
Neue Artikel aus der Naturmedizin, Februar 2008
Samenkerne – wohlschmeckende Energielieferanten
Ob man sie nun kaut, ob man sie reibt oder als Ganzes dem Salat beimischt: Es gibt eine Reihe von
Samenkernen, die für unsere Gesundheit sehr wichtig sind, weil sie uns vital erhalten und mit wertvollen
natürlichen Substanzen versorgen.
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Qigong stärkt Körper, Geist und Seele
Qigong will die Lebensenergie im Körper sammeln, nähren, verteilen oder ausgleichen, um den Menschen gesund zu
erhalten. Denn wenn das "Qi" (bedeutet nach westlicher Auffassung in etwa Lebensenergie) erst einmal blockiert ist,
können sich die Krankheiten entwickeln. Umgekehrt kann die asiatische Heilkunst auch helfen, wenn Menschen bereits
Beschwerden haben, und das Ungleichgewicht wieder auflösen.
Lesen Sie mehr...
Wechseljahre ohne Hormone bewältigen
Es könnte so einfach sein: Ein paar Tabletten schlucken und weg sind die lästigen Begleiterscheinungen der Wechseljahre.
Doch viele Frauen stehen den Medikamenten skeptisch gegenüber - offensichtlich mit Recht.
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Was ist gesund und trotzdem ansteckend? - Lachen!
"Sie haben eine sehr seltene, sehr ansteckende Krankheit. Wir müssen Sie auf die Isolierstation verlegen und
dort bekommen Sie nur Kartoffelpuffer und Spiegeleier zu essen."
"Und davon werde ich wieder gesund?!?"
"Nein, aber das ist das einzige, was sich unter der Tür durchschieben lässt.
Ein Mann mit einem Glasauge hat den sehnlichen Wunsch, wieder auf beiden Augen sehen zu können. Der Chirurg macht ihm
große Hoffnungen: "Das lässt sich beim heutigen Stand der Medizin durchaus bewerkstelligen. Sie müssen nur noch einen
Spender ausfindig machen, der Ihnen ein Auge opfert."
Auf der Nachhausefahrt wird der Einäugige von einem rasanten Autofahrer überholt. Drei Kurven weiter knallt der schnelle
Wagen gegen einen Baum, das Auto ist nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Der Fahrer ist tot.
Blitzschnell erkennt der Einäugige seine Chance, zu einem neuen Auge zu kommen. Er zückt sein Taschenmesser, ein Schnitt,
dem armen Verunglückten wird das überflüssige Glasauge verpasst - und nichts wie zurück in die Klinik. Dort klappt auch die
Transplantation zu aller Zufriedenheit. Am nächsten Tag wird der Verband entfernt, und glücklich, wieder auf beiden
Augen zusehen, greift der Patient zur Zeitung. Als erstes liest er die Schlagzeile des Tages: "Polizei steht vor
einem Rätsel. Sportwagenfahrer mit zwei Glasaugen tödlich verunglückt...."
Kommt ein Mann in die Apotheke und sagt: "Ich hätte gerne eine Packung Acetylsalicylsäure." Darauf der Apotheker: "Sie meinen Aspirin?" Der Mann: "Ja, genau, ich kann mir bloß dieses blöde Wort nie merken!"
Vorschau März 2008
- Noch vor Frühlingsanfang – Die Allergiezeit hat begonnen
- Packungsbeilage: So sind die Angaben zu verstehen
- Ostereier – Natürlich gefärbt!
Über diesen Service
Wichtiger Hinweis
Die von uns angebotenen Informationen ersetzen keine Beratung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker. Unsere Artikel sind journalistische Texte und wir informieren zu aktuellen Themen, nehmen Stellung und tauschen Erfahrungen aus.
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