Atemtherapie
07. Februar 2007 - Naturheilkunde News
In Japan und China gehören Atemübungen praktisch zur täglichen Gesundheitshygiene. Im abendländischen Kulturkreis atmen die meisten Menschen unbewusst zu „flach” und zu „hoch”, was zur Folge hat, dass der Körper schlecht mit Sauerstoff versorgt wird.
Insbesondere für Menschen, die an Atemwegserkrankungen leiden, ist “richtiges” Atmen von großer Bedeutung, da es die Lungenleistung erhöht und (bereits bestehende) Beschwerden z.T. deutlich
lindern kann. Vor allem in der Krankheitsvorbeugung bzw. Rehabilitation sowie als gutes Mittel der Stressbewältigung ist die Atemtherapie von unverzichtbarer Bedeutung.
Ziel der Atemtherapie ist eine kombinierte Bauch- und Zwerchfellatmung bzw. das Vermeiden der verkrampften „Schlüsselbeinatmung”. Neben Ärzten und Heilpraktikern gibt es rund 1000 Atemtherapeuten in Deutschland, die folgende Methoden mit ihren Patienten einüben:
a) Bewusste bzw. halbbewusste Atemlenkung;
b) Atemkorrektur;
c) Atemgymnastik;
d) Manuelle Atemmassage.
Anwendungsgebiete:
Chronische Bronchialerkrankungen und Asthma, funktionelle Störungen des Herz-Kreislaufsystems und des Magen-Darm-Traktes, psychosomatische Erkrankungen, Störungen des Bewegungsapparates, Krebsnachsorge.
