Alexander-Technik
19. März 2007 - Naturheilkunde News
Die Alexander-Technik ist eine Methode der Entwicklung von Körper und Geist, mit welcher der Schüler/die Schülerin lernen soll, seine/ihre Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten zu beobachten und zu analysieren und körperlich dysfunktionale Gewohnheiten abzulegen. Ihr Erfinder, der ehemalige Rezitator und Schauspieler Frederick Matthias Alexander (1869-1955), entdeckte, wie es möglich ist, im Alltag Entscheidungen zu treffen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv beeinflussen.
In der Alexander-Technik geht es vor allem darum, Gewohnheitsmuster in unserem Denken, Verhalten und Bewegen zu erkennen und selbst zu entscheiden, ob und wie wir sie ändern wollen. Der Schüler/die Schülerin soll einen Weg echter Entscheidungsfreiheit finden anstatt am gewohnheitsmäßigen Reagieren festzuhalten. Darüber hinaus will diese Technik eine neue Denkfähigkeit schulen, mit deren Hilfe man lernen kann, jede Tätigkeit, sei sie nun bekannt oder noch neu, effektiv zu meistern. Der Schüler/die Schülerin soll am Unterrichtsende die Fähigkeit besitzen, neue Denkmuster zu entwickeln, die eine bessere Koordination ermöglichen und körperliche Blockaden lösen, was auch emotional zu einer Befreiung führt.
