Edelsteintherapie
16. März 2007 - Naturheilkunde News
Die Edelsteintherapie gilt als ein ganzheitliches Therapieverfahren, dessen Anhänger davon ausgehen, dass die Entwicklung und das Befinden des Menschen von einem natürlichen Kontakt mit den Mineralien abhängig sind. So sollen Edelsteine, denen man heilende Schwingungen zuspricht, das Wohlgefühl verbessern und eine Harmonisierung des Körpers herbeiführen. Schon in der Antike wurden Edelsteine als Heilmittel verwendet, die ältesten Quellen stammen von den alten Babyloniern, die Edelsteinmedizin in Form von Elixieren, Pulvern und Pasten herstellten.
Die Verfechter der Edelsteintherapie gehen von einer Wirkung der Edelsteine auf die seelische Ebene aus. Die Wirkung der Edelsteine soll darin bestehen, dass sie negative und eingefahrene Denkmuster in eine positive Richtung lenken, wodurch Energiefelder entstehen, die die positiven Schwingungen der Edelsteine annehmen. So könnten dann die Edelsteine auf mentaler Ebene auf Krankheitsursachen einwirken und einen heilenden Einfluss auf sie ausüben.
In der Therapie werden die nach bestimmten Kriterien ausgewählten Edelsteine auf spezielle Körperstellen für einen begrenzten Zeitraum aufgelegt oder auch ständig getragen. Die Therapie sollte in ruhiger entspannter Atmosphäre ablaufen. Zur Schaffung dieser Atmosphäre wird häufig Entspannungsmusik oder die aus der Aromatherapie bekannte Aromalampe verwendet. Teilweise werden Edelsteine neben der äußerlichen Anwendung auch innerlich, in Form von Edelsteinwasser, eingesetzt. Dieses Edelsteinwasser wird ähnlich wie die Blütenessenzen der Bachblütentherapie hergestellt.
Wie alle Naturheilverfahren kann auch die Edelsteintherapie nur als unterstützende Therapie angesehen werden, zum Beispiel bei Verspannungen, Schmerzen, Nervosität, aber auch bei seelischen Problemen.
