Zungendiagnose
09. März 2007 - Naturheilkunde News
Schon bei den alten chinesischen, arabischen und griechischen Ärzten wurden die Veränderungen auf der Zungenoberfläche als diagnostische Möglichkeit genutzt.
Mit der Zungendiagnostik sind nicht nur Arzt und Heilpraktiker, sondern bis zu einem gewissen Grad auch der geübte Laie in der Lage, sich sehr schnell einen sicheren Überblick über den Gesamtzustand des Verdauungstraktes zu verschaffen.
Durch Betrachten des Zungenbelages erfährt der Arzt wertvolle Hinweise auf den Zustand bestimmter Organe (Organdiagnose). Ungewöhnliche Veränderungen lassen vor allem auf Erkrankungen im Magen-Darm-System oder von Leber und Galle schließen.
Auch bei schweren Infektionskrankheiten wie Typhus, Ruhr oder Scharlach verändert sich das Aussehen der Zunge.
Weitere Zungenbilder zeigen sich bei schweren Blutkrankheiten, Vitaminmangelzuständen (vor allem Vitamin B2), Arzneimittelschäden, Störungen des vegetativen Nervensystems, Alkoholismus oder Fieber.
