Pulsdiagnose
09. März 2007 - Naturheilkunde News
Die Pulsdiagnose ist eine diagnostische Methode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die im Unterschied zur westlichen Medizin verschiedene Qualitäten des menschlichen Pulses an verschiedenen Körperstellen kennt. In der TCM ist die Untersuchung des Pulses ein fester Bestandteil der Diagnose innerer Krankheiten und bestimmt die weitere Therapie.
Zirka zwischen dem 2. und 8. Jahrhundert nach unserer Zeitrechung wurde in China die Pulsdiagnostik entwickelt, die Anfänge reichen aber wohl schon mehr als 2000 Jahre zurück.
Mehr als die anderen Teile der chinesischen Diagnostik ist die Pulsdiagnostik ein subjektives Diagnoseverfahren und erfordert Erfahrung des Therapeuten.
Die Tastpunkte für die Pulsdiagnose befinden sich unterhalb des Handgelenkes der linken und der rechten Hand auf der Daumenseite. Es werden je drei Punkte untersucht, die je nach Drucktiefe unterschiedliche Aussagen über den Zustand der inneren Organe zulassen. Nach der Theorie sind die Punkte mit Dünndarm, Dickdarm, Herz, Lunge, Nieren, Galle, Blase und Magen verbunden.
In der Pulsdiagnose untersucht der Therapeut nicht nur die Pulsfrequenz, sondern eine Vielzahl an unterschiedlichen Merkmalen wie Rhythmus, Kraft und Form des Pulses. Alle diese Beobachtungen ergeben eine Zuordnung zu einer der 28 Pulsarten hinsichtlich ihrer Qualitäten wie z. B. oberflächlich/tief oder schnell/langsam.
