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Artikel über rotes Palmöl

Erstellt am 5th April 2010 @ 06:53
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Hallo zusammen,

ich habe den Artilel über rotes Palmöl gelesen und wollte auf die erste Antwort von Margot antworten. Ging leider nicht (Server miskonfiguration). Ich poste\’s jetzt hier.

Es ist anscheinend die typische Medienmasche im TV. Irgendein Missstand auf der Welt wird versucht zum Skandal hochzustilisieren (siehe Regividerm, Vitaminfalle).
Weils aber nicht wirklich viel Information gibt oder weil der Reporter einfach nur oberflächlich informiert ist oder als Nichtfachmann eigene Theorien bastelt, kommt ein falscher Zusammenhang heraus.
Z.B. Regividerm: die böse Pharmaindustrie, die armen Neurodermitis-Kinder -stimmt im Einzelfall. In Wirklichkeit wars ein Mediencoup für eine Salbe.
Gerade beschliesst man, sich über Palmöl aufzuregen statt über Argarpolitik.
Hier mein Beitrag:
@Margot

Ölpalmen sind die Pflanzen, die mit abstand am meißten Öl pro Fläche erzeugen können. Viel mehr als z.B. Raps.

Das führt natürlich dazu, dass das in großem Stil nötige Öl in großem Stil angebaut wird. Leider auch mit fragwürdigen Methoden (GMO, Urwaldrodung, Kleinbauern).

Das kann man aber der Pflanze nicht in die Schuhe schieben.
Das ist, was die 6-7 (oder sinds schon m+bald 8) Milliarden Menschen benötigen. Nahrung.

95% des Palmöls werden ja gegessen!
Sie können ja auch mal nachfrorschen wievielen Menschen das bei uns angebaute Rapsöl oder das zu Traibstoff verarbeitete Zuckerrohr oder Mais DAS ESSEN WEGNIMMT!

Ich verwende rotes Palmöl, weil es besonders wertvoll ist. Beim Hersteller hab ich nachgeforscht – die Plantagen sind > 20 bis 25 Jahre alt, da gabs noch kein Rodungs und Kleinbauernproblem.

Ich denke, wir sollten nicht den Fehler machen und von Sensationsberichten auf ganz anderem Gebiet – nämlich Politik- eine Pflanze verderben zu lassen.

Das eine hat mit dem anderen einfach nichts zu tun.
Wenn das Land nicht für Palmölplantagen rerodet wird, dann halt für Soja-Plantagen. Nur damit unsere Schweine was zum fressen haben. So ist schon der ganze MatoGrosso URwald in Brasilien verschwunden.

Dagegen muss man etwas unternehmen – nicht gegen ein ausgezeichnetes jahrhundertealtes Produkt polemisieren.

Wir essen auch Brot, obwohl auf dem Land (bei uns hier) einmal vorher Urwald gestanden ist, und auch die Urwinwohner da (z.B. Kelten, Germanenstämme) zum Teil vertrieben worden sind.
Das spricht gegen Vertreibung, nicht gegen Roggen.

Gruß

Toco

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