Kosmetik für die Hände

Gepflegte Hände lassen meist auf ein gepflegtes Äußeres schließen. Besonders in der kalten Jahreszeit werden Hände schnell rissig und benötigen intensive Pflege. Äußere Einflüsse wie große Temperaturunterschiede und mehrmaliges Waschen aus beruflichen Gründen beanspruchen die Hände und lassen sie rau und trocken aussehen. Die regelmäßige Anwendung von Handpflegeprodukten ist deshalb unerlässlich. Durch ausreichendes Eincremen der Hände kann ihnen Feuchtigkeit zugeführt werden und es wirkt gleichzeitig vorbeugend gegen Rissbildung und Trockenheit. Schon ein Händedruck verrät viel über Alter und Lebensweise des Menschen. Auch Schmuck sieht an gepflegten Fingern doppelt so schön aus. Die Hände werden als Körperteile am häufigsten gebraucht und sollten aus diesem Grunde reichhaltige Pflege erhalten.

Zum Händewaschen sollte nur eine milde rückfettende Seife verwendet werden. Eine Handcreme kann je nach Hauttyp und Belastung ausgewählt werden. Grundsätzlich gilt: Je reifer die Haut, desto öfter sollte sie Zuwendung sowie Behandlung erfahren. Die Kollagenbildung (Spannkraft-Protein) verlangsamt sich mit zunehmendem Alter, die Haut wird trockener und dünner. Falten und Pigmentflecke werden sichtbar, selbst die Fingernägel können splittern. In diesem Fall hilft Nagelöl oder Nagelbutter, um sie geschmeidig zu halten.

Der Einsatz von Handpeelings und -masken lohnt sich bei besonders trockener Haut. Gegen Pigmentflecke helfen vorbeugende Handcremes mit UV-Filtern und Wirkstoffen, die die Pigmentbildung deutlich verlangsamen. Natürliche Pflege bei extrem beanspruchten Händen kann Olivenöl bewirken. Ein effektvolles Handpeeling ist schnell selbst zubereitet. Einige Tropfen Öl auf die Handfläche geben und die pflegebedürftigen Hände damit einreiben, etwas Zucker dazu und die Hände dann komplett mit beiden Substanzen eincremen. Nach ungefähr fünf Minuten können die Hände unter warmem Wasser abgespült und danach trocken getupft werden. Zarte und geschmeidige Hände werden das Resultat sein. Gleiches lässt sich mit Milch anstelle von Öl erreichen.

Schon in Großmutters Zeiten sorgte die Mischung aus Glyzerin und Zitronensaft für ewig junge und glatte Hände. Diese alten Hausmittelchen sind sehr einfach, kostengünstig und führen ohne Zweifel zum Erfolg. Einige Obst- und Gemüsesorten färben beim Schneiden, siehe Rotkohl und Rote Beete. Die clevere Hausfrau reibt ihre Hände vor dem Schneiden mit etwas Öl ein, weshalb Verfärbungen keine Chance haben und lästiges Schrubben entfällt.

Eine glättende Honigpackung bewirkt ebenfalls samtweiche Hände und schöne Nägel. Zunächst werden raue Stellen an der Handaußen- und Handinnenfläche mit einer Zitronenscheibe abgetupft, danach wird der Honig dickflüssig auf Hände und Nägel aufgetragen. Den Honig einziehen lassen und danach die Reste abwaschen. Weiche Haut und schöne Nägel sind das Ergebnis nach dieser etwas klebrigen Angelegenheit. Wer sich für das Handpeeling und die Honigpackung dünne Stoffhandschuhe besorgt, ist gut beraten.

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