Natur-News kurz und kompakt

Feinstaub belastet die Gesundheit
In einer Feinstaubstudie hat das Umweltministerium in Nordrhein-Westfalen Ergebnisse ermittelt, die zeigen, dass Frauen eine um mehr als 40 Prozent höhere Sterblichkeit haben, wenn sie sehr nah an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Unter „nah“ definierte das Umweltministerium einen Abstand von weniger als 50 Metern.

Stickstoffdioxid und Feinstaub, was an Hauptstraßen durch den Autoverkehr übermäßig produziert wird, belasten den menschlichen Organismus derart, dass die Gefahr, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrebs und weitere Atemwegserkrankungen zu erleiden, deutlich ansteigt.

Die Studie zeigt auch, dass die Menschen in Wohnorten, in denen die Luftschadstoffbelastung sehr hoch ist, besser davor geschützt werden sollten. So müssten Umweltzonen nicht nur in den Innenstädten eingerichtet werden, sondern auch dort, wo eine erhöhte Feinstaubbelastung vorliegt, um die Anwohner vor Gesundheitsrisiken zu schützen.

Können Meeres-Schwämme Krebs besiegen?
Meeres-Schwämme können nach Ansicht von Forschern beim Kampf gegen Krebs erfolgreich von der Medizin eingesetzt werden. Denn in den Schwämmen leben unzählig viele verschiedene Bakterienstämme, aus denen die Forschung wichtige Medizin gegen lebensbedrohliche Krankheiten wie Malaria, die Schlafkrankheit oder Krebs entwickeln könnte.

Diese Masse an Bakterien ist wahrscheinlich die Verteidigung der ansonsten wehrlosen Meeres-Schwämme. Sie leben in den tropischen Gefilden der Erde fest am Meeresboden und wären anderen Tieren wehrlos ausgeliefert, weil sie über keine ausgeprägten Verteidigungsmechanismen wie Klauen, festes Panzergehäuse oder Zähne verfügen. Und so helfen ihnen die Bakterien als chemische Waffe im Kampf ums Überleben.

Noch existiert allerdings kein Medikament, das aus diesen Bakterien hergestellt wurde, auf dem Arzneimittelmarkt. Es werden einige Jahre intensiver Forschungsarbeit vergehen, bis ein Mittel aus Meeres-Schwamm-Bakterien gegen Krebs eingesetzt werden kann.

Fetthaltiger Fisch schützt vor Herzerkrankungen und Diabetes
Fettreiche Fische wie Makrele, Lachs oder Sardinen können vor Herzleiden und Diabetes-Erkrankung schützen, wenn sie regelmäßig auf unserem Speiseplan stehen. Denn sie enthalten eine gehörige Menge an Omega-3-Fettsäuren, die diesen Schutz auslösen.

Zu dieser Erkenntnis, dass Omega-3-Fettsäuren gut für unsere Herzgesundheit ist, sind Forscher aus Alaska gekommen, nachdem sie über 300 Yup’ik-Eskimos aus der Region Südwest-Alaska untersucht haben. Die Eskimos ernähren sich zum größten Teil von Fischen und nehmen daher mehr als das 20fache an Omega-3-Fettsäuren zu sich als der normale amerikanische Durchschnittsbürger.

Bei Auswertung der Studie wurde festgestellt, dass nur unterdurchschnittlich wenige Eskimos an Diabetes und Herzerkrankungen wie z. B. Herzinfarkt litten.

Darüber hinaus können Omega-3-Fettsäuren Stoffwechselvorgänge anregen, den Blutdruck senken und auch unser Abwehrsystem kräftigen.

Die Fischarten Lachs, Thunfisch und Sardinen enthalten einen relativ hohen Fettgehalt von über 10 Prozent und kommen damit den Fischen nahe, die die Yup’ik-Eskimos täglich verzehren. Allerdings sollte man auch bedenken, dass sehr häufig verzehrter fettreicher Fisch die Wahrscheinlich für Übergewicht deutlich ansteigen lässt.

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