Auch wenn sich viele auf den Frühling und das Wiedererwachen der Natur freuen, für Pollenallergiker dagegen beginnt im März die harte Zeit, denn dann steigt mit dem Anstieg der Temperaturen auch die Pollenbelastung an. Vor allem Erlen, Birken, Weiden und Haselstrauch sind die ersten Blüher, die zu einem erhöhten Pollenflug beitragen. Aus diesem Grund sollten sich Allergiker in den nächsten Wochen und Monaten entsprechend auf die „Allergiesaison“ vorbereiten.

Tipps für die Heuschnupfenzeit

Ein Heuschnupfen kündigt sich meist mit folgenden Symptomen an: Jucken in den Augen, ständige Niesanfälle und Kribbeln in Nase und Gaumenbereich. Um dem Pollenflug möglichst wenig ausgesetzt zu sein, sollten Sie die Wohnungsfenster geschlossen halten und erst abends und bei Regen die Wohnung durchlüften.

Um den ersten Allergieattacken des Jahres nicht unvorbereitet ausgeliefert zu sein, sollten Sie vor Beginn des Pollenfluges Antihistaminika einnehmen und sich Nasensprays sowie Augentropfen zulegen, die Sie dann bei den ersten Allergieanzeichen anwenden sollten.

Ihre Kleidung, die Sie draußen getragen haben, sollten Sie häufig waschen und auch nicht im Schlafzimmer ablegen, da sich auch in der Kleidung Pollen verfangen können. Am besten trocknen Sie die gewaschene Kleidung im Haus bzw. im Wäschetrockner, denn beim Trocknen im Freien setzen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Pollen in der Kleidung ab und verursachen allergische Reaktionen.

Ein weiterer Tipp: Da die Pollen sich auch in den Haaren niederlassen, empfiehlt es sich, dass Sie sich jeden Abend die Haare waschen und so „pollenfrei“ zu Bett gehen.

Darüber hinaus können Sie auch Pollenschutzfilter im Auto einbauen lassen, falls Ihre Allergie sehr ausgeprägt ist.

Experten empfehlen auch die Anwendung einer Nasendusche, besonders wenn man zuvor lange im Freien war. Mit der Nasendusche lassen sich an der Nasenschleimhaut festgesetzte Blütenpollen vorsichtig entfernen.

Oder Sie reiben Ihre Nasenschleimhaut ganz dünn mit Vaseline ein, das als Schutzfilm fungiert und die Pollen so nicht direkt mit Ihren Schleimhäuten in Berührung kommen. 

Die hier vorgestellten Maßnahmen helfen oder lindern nur die Symptome des Heuschnupfens, die Ursachen selbst können sie nicht bekämpfen. Dafür bietet sich eine zielgerichtete Immunbehandlung, die sogenannte Hyposensibilisierung, an.

Mit Hyposensibiliserung gegen die Auslöser des Heuschnupfens

Gerade Heuschnupfen-Patienten, die noch unter keiner chronischen Lungenerkrankung leiden, können mit einer mehrjährigen Hyposensibilisierung erfolgreich gegen den Heuschnupfen behandelt werden, indem über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren das körpereigene Abwehrsystem mit geringfügigen Mengen an die allergieauslösenden Blütenpollen gewöhnt wird.

Oder lassen Sie sich naturheilkundlich behandeln. Folgende mögliche Therapien bieten sich an: pflanzliche Therapie, Homöopathie, Eigenblut-Behandlung, Akupunktur oder auch Bioresonanz-Verfahren.

Sollte die Naturheilkunde-Behandlung keinen Erfolg bringen, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, denn ein unbehandelter allergischer Heuschnupfen kann chronisch werden und zu Asthma führen.

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