Natur-News kurz und kompakt

Landleben kann Kinder vor Asthma-Erkrankung bewahren

Da Kinder, die auf dem Land leben, häufiger in Berührung mit Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen kommen, führt dies zu einer Stärkung des eigenen Immunsystems und einer geringeren Anfälligkeit für Asthma-Erkrankungen. Außerdem wird vermutet, dass Mikroorganismen einen erhöhten Schutz vor Asthma-Erkrankungen bilden.

Diese Erkenntnis konnte ein internationales Forscherteam der Ludwig-Maximilians-Universität in München aus mehreren Studien ziehen, an denen mehr als 6.500 Kinder aus Süddeutschland im Alter von 6 bis 13 Jahren teilnahmen. Diese überaus wichtigen Forschungsergebnisse können dazu beitragen, dass sich in den nächsten Jahren ein Impfstoff gegen Asthma entwickeln lässt.

Magnesium senkt Diabetes-Gefahr

Amerikanische Forscher der Universität von North Carolina haben festgestellt, dass ein Mangel an Magnesium in unserem Organismus das Risiko, an Diabetes zu erkranken, steigert. In einer Studie, die sich über einen Zeitraum von 20 Jahren erstreckte, konnten die Wissenschaftler beobachten, dass die Probanden mit dem niedrigsten Magnesiumgehalt im Blut eher an Diabetes erkrankten als jene, die mit diesem Mineral optimal versorgt waren.

Grund für das steigende Diabetes-Risiko bei Magnesiummangel soll die schwächere Wirkung des Insulins sein, wenn im Blut weniger Magnesium vorhanden ist. Außerdem steigen bei Magnesiummangel die Entzündungswerte im Blut, was die Gefahr, Gefäßschäden und damit einen Herzinfarkt zu erleiden, deutlich erhöht.

Um einem Magnesiummangel vorzubeugen, sollte man in seine tägliche Ernährung Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte einbauen und eventuell zusätzlich noch ein Magnesiumpräparat einnehmen.

Luftverschmutzung steigert Herzinfarkt-Risiko

Eine hohe Umweltbelastung der Luft kann das Herzinfarkt-Risiko erhöhen, so die Erkenntnisse einer Forscherstudie der Universität Basel. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden, durch die Luftverschmutzung um fünf Prozent ansteigt.

Um das Herzinfarkt-Risiko dauerhaft zu senken, müsste in den Ballungsgebieten die Luftverunreinigung spürbar reduziert werden.

Bei einem Herzinfarkt können Bereiche des Herzmuskels absterben, weil die einzelnen Herzzellen nicht mehr richtig durchblutet werden. Damit kommt es zu einer dauerhaften Schädigung des Herzens.

Immer mehr Menschen leiden am Burn-out-Syndrom

In den letzten Jahren ist die Anzahl der am Burn-out-Syndrom erkrankten Menschen deutlich angestiegen. Diese spürbare Steigerung wird vor allem in Verbindung mit der immer größer werdenden Leistungsanforderung im Berufsleben gebracht.

Aber nicht nur in der Arbeitswelt wird der Leistungsdruck stärker, auch in unserem Privatleben setzt sich dieser Druck fort. Denn wir wollen ja auch privat immer aktiver werden, in vielen sozialen Netzwerken präsent und auch ständig erreichbar sein. Dadurch steigt die Gefahr, an einer Depression wie dem Burn-out-Syndrom zu erkranken.

Doch oft vergehen mehrere Jahre, bis die Krankheit vom Hausarzt korrekt diagnostiziert werden kann, sodass durch Krankschreibungen und Verschleppung der Krankheit die Arbeitsausfälle stark zunehmen.

Vor allem die Krankenkasse KKH-Allianz kritisiert, dass den Erkrankten bis jetzt keine passende Therapie angeboten wird, die sie relativ schnell wieder leistungsfähig macht.

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