Auch wenn es nochmal kalt geworden ist, so steht der Frühling doch schon in den Startlöchern. In knapp vier Wochen beginnt die heißersehnte Jahreszeit, mit der die Natur auch wieder zum Leben erweckt wird und worauf wir uns letztendlich alle so freuen.

Und auch dies hat Tradition: Wenn sich der Frühling nähert, beginnen viele Menschen mit einer Diät oder Entschlackungskur, um entweder die im Winter angesammelten Kilos zu viel wieder loszuwerden oder um gesund und entgiftet in den Frühling zu starten.

In diesem Artikel wird Ihnen die Grüne Diät näher vorgestellt, die sich jetzt ebenfalls nach Winterabschluss gut eignet, Gewicht zu verlieren und mit gesunder Ernährung durchzustarten.

Bei dieser Diät müssen Sie keine Kalorien zählen oder Pläne einhalten, Sie ernähren sich einfach eine oder zwei Wochen lang nur mit grünen. Über diese Art von Diät haben die beiden Autoren Rosana und Thomas Wesselhöft ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Grün macht glücklich – Die grüne Diät“.

Die Grüne Diät ist nicht nur jetzt, in einer Umbruchszeit, sondern immer und zu jeder Jahreszeit möglich. Die Lebensmittel, die Sie in dieser Zeit zu sich nehmen sollen, sind reich an Chlorophyll (eben durch die Farbe Grün) und sie sollen ausgereift sein. Eine grüne Banane gehört dementsprechend nicht zur Grünen Diät dazu, da eine ausgereifte Banane eine kräftig gelbe Farbe hat. Ebenso wenig geeignet ist eine Wassermelone, die zwar eine grüne Schale besitzt, innen aber rötliches Fruchtfleisch hat. Dagegen dürfen Sie Kiwis in Ihren „grünen“ Ernährungsplan mit einbauen, da die Frucht trotz ihrer braunen Schale innen grün ist.

Weitere Lebensmittel, die während der Grünen Diät zu empfehlen sind:

Grünes Obst / Grüne Früchte: Äpfel, Birnen, Melonen, die innen grün sind, z. B. Galia-Melonen; Weintrauben, Reineclauden, Kiwis, Oliven, grüne Tomaten (Tomaten, die auch ausgereift die Farbe Grün haben), Avocado (wenig, weil sehr fetthaltig)

Nüsse und Samen: Pistazien (ungesalzen), da sie einen grünen Anteil haben. Sie sind aber nur als Ausnahme gedacht. Verzehren Sie nur geringe Mengen davon (etwa fünf Stück pro Tag), weil ihr Fettanteil sehr hoch ist. Kürbiskerne

Blattsalate: Alle Salatarten wie beispielsweise Batavia, Eichblatt, Eisbergsalat, Gigolo, Kopfsalat, Feldsalat oder Rucola. Chicorée

Grünes Gemüse: Artischocken, Bohnen, Erbsen, Lauch, Chinakohl, Brokkoli, Okras, Wirsingkohl, Grünkohl, Frühlingszwiebeln, Fenchel, Stangensellerie, Rosenkohl, Zucchini, Spinat, Mangold, Gurken

Kräuter: Schnittlauch, Dill, Kerbel, Petersilie, Basilikum, Majoran, Korianderkraut, Estragon, Currykraut, Zitronengras und alle anderen grünen Küchenkräuter

Wildkräuter (wenn in der Natur schon vorhanden): beispielsweise Brennnessel, Gundermann, Löwenzahn, Sauerampfer, Bärlauch, Schafgarbe oder Vogelmiere

Während der Grünen Diät sollten Sie nur grüne Lebensmittel (die oben aufgeführten) essen und alles andere für ein bis zwei Wochen weglassen. Dagegen können Sie soviel essen, wie Sie wollen bzw. bis Sie satt sind. Verzichten Sie in dieser Zeit auch darauf, Früchte mit Gemüse während einer Mahlzeit zu mischen.

Je länger Sie diese Diät machen, desto mehr müssen Sie darauf achten, wieder langsam sich an andere Lebensmittel zu gewöhnen. Daher sollte der Einstieg in die normale Ernährung nicht von einem auf den anderen Tag erfolgen, sondern sich über mehrere Tage hinziehen.

Am besten achten Sie auf folgenden Plan: Nach Diätende sollten Sie zuerst andere Früchte als nur die grünen zu sich nehmen; an darauffolgenden Tagen fügen Sie dann Nüsse und Getreide Ihrem Essensplan hinzu, bis Sie schließlich Milchprodukte und danach auch Fleisch wieder in Ihren täglichen Ernährungsplan einbauen.

Mögliche Heilwirkungen der Grünen Diät

Der Grünen Diät wird nachgesagt, dass sie den Körper von Giftstoffen reinigt und die körperliche wie geistige Energie anregt. Sie ist eine optimale Ernährung, wenn Ihr Organismus übersäuert ist und Sie ihn in ein basisches Milieu zurückführen wollen. Während der Diät verlieren Sie auch überschüssiges Gewicht, das Hautbild kann sich deutlich verbessern und das Immunsystem wird gestärkt.

Sie nehmen durch diese Ernährung vermehrt Chlorophyll zu sich, das das Abwehrsystem kräftigt und die Konzentrationsfähigkeit steigert. Außerdem fördert das Blattgrün die Ausleitung von Lebergiftstoffen, was ebenfalls unsere Vitalität anregt, und schützt uns vor Freien Radikalen.

Neben der Immunstärkung und Entgiftung soll Chlorophyll auch Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), Atemwegserkrankungen, Entzündungen des Knochenmarks, des Zahnfleisches sowie des Bauchfells, Gefäßverkalkung, Magengeschwüre und leichte Depressionen lindern.

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