Naturheilverfahren News

Dass Lavendel die Kleidung mottenfrei hält, wussten schon unsere Vorfahren. Die blau blühende Pflanze verströmt einen unverkennbaren, besinnlichen Duft. Sie wurde bereits im Mittelalter als Heilpflanze entdeckt und zur inneren und äußeren Behandlung verschiedener Krankheiten genutzt.

Ihre Gerbstoffe, Flavonoide und ätherischen Öle tragen zur Entspannung und Heilung bei. Lavendelölbäder haben nicht nur aufgrund ihres Aromas eine beruhigende Wirkung. Neueste Studien belegen, dass einzelne Bestandteile der Badeessenz über die Haut direkt in den Blutkreislauf des Körpers gelangen und von dort aus in das Gehirn. Über diesen Weg wirken sie auf die Psyche.

Aber nicht jede Lavendelart zeigt diese gewünschte Wirkung. Einige Arten sind sogar giftig, wie beispielsweise der Schopflavendel. Er sollte nur als Zierpflanze das Gartenbeet verschönern. Lediglich der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia oder auch Lavandula officinalis) ist ein echtes Heilkraut. Für ein Entspannungsbad reicht es aus, wenn ein Esslöffel frischer oder getrockneter Blüten mit siedendem Wasser übergossen und nach einer Ziehzeit von zehn Minuten zum Badewasser gegeben wird. Nach dem Eintauchen lässt die beruhigende Wirkung nicht lang auf sich warten. Als Tee wirkt ein Aufguss mit Echten Lavendelblüten fiebersenkend und desinfizierend. Ähnlich wie Magnetschmuck wirkt Lavendel beruhigend. Außerdem wirkt er Verdauungsbeschwerden entgegen. Mit einem Kosmetikpad aufgetragen beruhigt er die Haut und beseitigt Hautunreinheiten. Von einer beschleunigten Wundheilung gehen Heilpraktiker ebenfalls aus.

Auch in die moderne Küche hat der echte Lavendel längst Einzug gehalten. Zu Gelee verarbeitet, als Gewürz im Salat oder zur Aufwertung des Süßungsmittels Zucker – Lavendel ist ein echter Alleskönner.

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