Übergewicht kann Krebs auslösen
Nicht nur Nikotin, sondern auch Übergewicht kann Krebserkrankungen entstehen lassen. Starkes Übergewicht nimmt in den westlichen Industriestaaten weiterhin deutlich zu, so sind mittlerweile in Deutschland fast 30 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer übergewichtig. Tendenz steigend.

Wegen dieser erhöhten Zahl an Fettleibigen sowie der stetig ansteigenden Lebenserwartung rechnen Mediziner mit einer ebenfalls steigenden Neuerkrankungsrate an Krebs. In diesem Jahr 2010 erkrankten deutschlandweit ungefähr eine halbe Million Menschen an Krebs.

Auch wenn diese Meldung beängstigend klingt, so gibt es wenigstens noch die etwas beruhigerende Entwicklung, dass immer mehr krebskranke Menschen die lebensbedrohliche Krankheit aufgrund zukunftsweisender Therapien überleben werden.

Kassen gewähren immer seltener Kuren für die Gesundheitsvorsorge
Die Krankenkassen übernehmen immer weniger vorbeugende Kuren. Nach Ansicht des Deutschen Heilbäderverbandes würden die Kassen häufig nach nicht haltbaren und unverständlichen Gründen suchen, um Präventivleistungen nicht übernehmen zu müssen. Sogar Kataloge für Gesundheitsreisen mit Kassenzuschuss würden manche Krankenkassen ihren Mitglieder nicht mehr anbieten.

In den Jahren 1996 bis 2009 sei die Zahl der bewilligten ambulanten Kuren um stattliche 90 Prozent zurückgegangen. Ohnehin stecken die Krankenkassen zu wenig Geld in die Gesundheitsprävention ihrer Mitglieder, genau genommen sind es fünf Euro pro Jahr und Patient. Dagegen werden für medizinische Maßnahmen pro Jahr und Patient 3000 Euro gezahlt.

Ärzte verordnen zu oft Antibiotika
Nach aktuellen Auswertungen bestätigt das wissenschaftliche Institut der AOK, dass deutsche Ärzte zu oft und zu schnell Antibiotika verschreiben, vor allem bei Kindern. Auch bei schwachen viralen Grippeerkrankungen wird vorschnell Antibiotika eingesetzt, obwohl diese nur bei bakteriellen Infekten wirklich helfen.

Leichte Erkältungen können dagegen auch sehr gut mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden, die zusätzlich die Immunabwehr des Organismus stärken. Denn der übermäßige Einsatz von Antibiotika führt letztendlich zu Antibiotika-Resistenzen, sodass dadurch Antibiotika irgendwann gar nicht mehr wirken oder immer höher dosiert angewendet werden müssen.

Milch kann vor Diabetes schützen
Wissenschaftler der „Harvard School of Public Health“ in Boston haben während einer Studie eine Substanz bei den Probanden festgestellt, die das Risiko, an Diabetes-Typ II zu erkranken, deutlich reduziert. Verfügten die Probanden über einen hohen Wert des transpalmitoleischen Milchstoffes, so verringerte sich die Erkrankungsgefahr um 60 Prozent. Ganz anders als Diabetes-Typ I entwickelt sich der Diabetes-Typ II im Laufe des Lebens durch ungesunde Lebensweise.

Aus diesen Beobachtungen kann folglicherweise geschlossen werden, dass Menschen, die viel Milchprodukte verzehren, seltener an Diabetes-Typ II erkranken.

Die durch die Studie ermittelten Daten sollen nun noch genauer erforscht werden, um die Resultate weiter zu untermauern. Möglicherweise kann aus diesen Forschungsergebnissen in den nächsten Jahren eine Therapie auf der Basis von Milchsäure zur Behandlung von Diabetes-Typ II entwickelt werden. Bis dahin wird empfohlen, täglich ein Glas Milch zu trinken, um sein persönliches Diabetes-Risiko zu senken.

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