Dass Kalzium wichtig für die Knochenstabilität ist, wissen längst nicht nur Mediziner. Viele Menschen achten auf eine ausgewogene Ernährung, trinken täglich Milch und verzehren Milchprodukte. Doch Kalzium allein reicht den Knochen nicht. Mindestens so eine große Bedeutung für das Stützgerüst besitzen die D-Vitamine, die den Kalziumhaushalt erst regulieren. Durch Sonnenlicht werden sie in der Haut hergestellt, bei ausreichender UV-Strahlung deckt der Körper seinen Tagesbedarf fast vollständig durch Synthese. Fehlt allerdings die Sonneneinstrahlung oder reicht sie nicht aus, entsteht ein Vitamin D-Mangel, der die Gesundheit gefährden kann. Ungefähr 60 Prozent aller Deutschen leiden unter solch einer Mangelerscheinung.

Mediziner sind sich einig, dass ein Vitamin D-Mangel zu Knochenschwund und Knochenbrüchen führen kann. Wie das Fernsehmagazin Visite in seiner jüngsten Ausgabe berichtete, belegen neueste Studien in der Kardiologie gar, dass das Risiko für Infektionskrankheiten, Herzkreislauferkrankungen und Herzinfarkte deutlich steigt.

Nun gibt es inzwischen alle Vitamine, Mineralstoffe und Proteine als Nahrungsergänzungsmittel in Drogeriemärkten oder in der Apotheke zu kaufen, die meisten davon sind frei verkäuflich. Mediziner raten allerdings von einer Eigentherapie ab. Der Grund dafür ist, dass es bei einer sinnvollen Behandlung auf die richtige Dosierung ankommt. Zu niedrig dosierte Vitamine reichen nicht aus, zu hoch dosierte können Schädigungen an anderen Organen hervorrufen. Ein Überangebot an Vitamin D kann beispielsweise zu Kalziumablagerungen an den Gefäßwänden führen. Und bei Schilddrüsen- oder Nebenschilddrüsenerkrankungen wird sogar von solcher Art Nahrungsergänzung ganz abgeraten. Die Rücksprache mit dem Hausarzt oder Homöopathen ist auf jeden Fall sinnvoll.

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