Überall in Deutschland klagen Menschen derzeit über Halsschmerzen. Mit dem Wetterwechsel zu Herbst und Winter grassieren die ersten Erkältungswellen. Die Zahl grippaler Infekte steigt, die jährliche Grippeimpfung wird fällig.

Es beginnt mit einem leichten Kratzen im Hals. Wer jetzt nicht entschlossen handelt, hat bald einen schmerzhaften Infekt. Zinkmangel, Umweltbelastungen oder Büros mit Klimaanlagen sind ebenso als Verursacher zu nennen wie zu starkes Schwitzen und anschließendes Auskühlen beim Spaziergang. Als wirksames Hausmittel hat sich beispielsweise eine Kombination von rohem Knoblauch, Salbeitee und einem Tag Bettruhe erwiesen. Den Tee trinkt man über den Tag verteilt und gurgelt vor dem Schlafen gehen damit. Er wirkt stark entzündungshemmend. Knoblauch verdünnt das Blut und ist ein wirksames Antibiotikum. Als Ersatz können ein scharfes Thai-Essen mit Chilischoten oder ein Brot mit Meerrettich aus dem Glas dienen.

Quarkwickel vor dem Schlafen gehen, ein Wickel mit gekochten Kartoffeln, Heilerde oder gehackten Zwiebeln wirken manchmal Wunder. Die genannten Wickel müssen unterschiedlich lange auf dem Hals bleiben. Sehr hilfreich ist auch warmes Wasser, in das man bis zu acht Tropfen Teebaumöl auflöst. Dreimal täglich damit zu gurgeln, tötet Bakterien im Hals ab. Thymiantee und Honig können ebenfalls verwendet werden. Beide wirken antiseptisch. Eine Inhalation mit Kamillen-Absud oder Salzwasser unterstützt die Atmung und wirkt befeuchtend und desinfizierend. Am Besten kombiniert man einige der vorgeschlagenen Anwendungen. Hals und Brustbereich sollten warm gehalten werden. Bettruhe und vitalstoffreiche Nahrung stärken das Immunsystem. Sollten die Halsschmerzen nach der Anwendung eines oder mehrerer der genannten Hausmittel nicht innerhalb von vier Tagen verschwunden sein, ist der Arztbesuch unvermeidbar.

Tipp: Passiert doch mal etwas, können Sie auf gutes Verbandsmaterial im Haushalt in keinem Fall verzichten.

Comments are closed.

Impressum
Nutzungsbedingungen