Normalerweise kommen Elektronen in Molekülen paarweise vor. Wenn diese jedoch einzelne ungepaarte Elektronen enthalten, werden sie als Radikale bezeichnet. Sie entstehen im Körper bei der Atmung (endogene Synthese).

Die exogene Synthese kann u.a. durch Einwirkung von UV- oder radioaktiver Strahlung, reaktiven Substanzen wie Ozon oder Stickoxiden (z.B. Zigarettenrauch) oder auch durch Schwermetallbelastung (z.B. in der Nahrung) ausgelöst werden. Entzündungsprozesse und starke körperliche Belastung können ebenfalls zum sogenannten oxidativen Stress und somit zur Produktion von Radikalen beitragen.

Radikale sind instabil aber äußerst reaktionsfreudig und können im Organismus erhebliche Schäden anrichten. Darüber hinaus fördern Radikale den Alterungsprozess. Unsere Erbsubstanz, die DNS (Desoxyribonukleinsäure), Proteine und Lipide sind beliebte Angriffspunkte.

Aber Freie Radikale \”helfen\” dem menschlichen Körper auch. Sie wehren Mikroorganismen (Bakterien und Viren) ab und eliminieren Fremdstoffe, zum Beispiel in der Immunabwehr von Infektionen. In den Konzentrationen jedoch, wie sie heute in Industrienationen durch die immer größer werdende Belastung mit Schadstoffen vorkommen, sind sie dem Menschen nicht nützlich.

Unser Körper verfügt zwar über Mechanismen, die uns schützen, doch bei dauerhaftem und starkem \”Angriff\” können außer dem \”frühzeitigen Altern\” noch andere schwerwiegende Probleme wie Krebs oder die Augenerkrankung \”grauer Star\” auftreten.
Um unseren Schutzsystemen unter die Arme zu greifen, ist es hilfreich, nachfolgende Tipps zu beachten:

One apple a day, keeps the doctor away. Der Apfel hat nicht nur wegen seines Gehalts an Vitamin C Radikalfänger-Funktion, sondern auch wegen den speziell in der Schale und im Saft enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt täglich 5 Portionen Obst und Gemüse. Die Portionsgröße richtet sich nach der Größe Ihrer Faust. Hierbei gilt: je mehr Obst und Gemüse über den Tag verteilt, desto besser.

Einige pflanzliche Öle haben einen erhöhten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese können sehr leicht oxidiert und somit \”radikalisiert\” werden. Deshalb sollten Öle nicht zu lange gelagert werden.
Spezialfall Distelöl: Verwenden Sie es wegen seinem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nur in geringen Mengen. Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Olivenöl haben einen hohen Anteil an Vitamin E und wirken sich günstig auf Ihre antioxidativen Schutzsysteme aus.

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