Natur-News kurz und kompakt

Wirkung verfliegt
Pfefferminz, Kampfer oder Eukalyptus können die Wirkung homöopathischer Mittel beeinträchtigen. Wie der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in Bonn betont, sollten Patienten während der Behandlung möglichst auf Salben und Öle mit scharfem, kühlem und frischem Geschmack verzichten. Auch Kaffee kann den Therapieerfolg laut DZVhÄ beeinträchtigen – vor allem zu Beginn einer homöopathischen Behandlung.

Freier atmen
Eisenkraut wirkt heilsam bei der Behandlung von Atemwegsinfekten, Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündungen. Die Pflanze enthält schleimlösende und entzündungshemmende Substanzen. Neuere Untersuchungen weisen zudem auf antibakterielle Eigenschaften sowie antivirale und abwehrstärkende Inhaltsstoffe hin. Eisenkraut kommt in Kombinationspräparaten zur Behandlung von akuten und chronischen Nebenhöhlenentzündungen zum Einsatz.

Wellness für den Rücken
Bei der Behandlung von Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen sind Salben mit Beinwell-Extrakt seit Langem bewährt: Sie hemmen Entzündungen, lindern Schmerzen, wirken abschwellend und fördern die Wundheilung. Dass Beinwell-Extrakt auch bei verspannter Rückenmuskulatur hilft, legt eine Studie von Sportmedizinern der Universität Prag nahe. Das Team um Professor Miroslav Kucera hatte 215 Patienten mit Rückenschmerzen acht bis zehn Tage lang mit einer zehnprozentigen Beinwellsalbe oder einem einprozentigen Vergleichspräparat behandelt. In der Gruppe, bei der die höhere Dosierung verwendet wurde, gingen Bewegungs- und Ruheschmerzen deutlich zurück. Die genaue Wirkungsweise ist noch nicht geklärt.

Drei Helfer gegen Reizdarm
Gegen das Reizdarm-Syndrom, an dem bis zu 20 Prozent aller Erwachsenen leiden, bietet die Natur drei wirksame Helfer: Pfefferminzöl, ballaststoffhaltige Mittel wie Flohsamen und krampflösende Wirkstoffe aus Nachtschattengewächsen. Zu dieser Erkenntnis kommen kanadische Mediziner nach der Auswertung von 38 Studien mit insgesamt 2500 Teilnehmern. Wie Alexander Ford und seine Kollegen von der McMaster-Universität in Hamilton im British Medical Journal berichten, lindern die Naturstoffe Symptome wie Bauchschmerzen, Verstopfung und Durchfall. Ein Kombinationspräparat ist derzeit nicht verfügbar.

Fenchel – Das erste Arzneimittel im Leben
Fenchel, die Arzneipflanze des Jahres 2009, ist oft das erste Arzneimittel, mit dem der Mensch in seinem Leben in Berührung kommt. Bei Säuglingen lindert Fencheltee während der Nahrungsumstellung Blähungen und krampfartige Bauchschmerzen. Die krampflösende Wirkung beruht vor allem auf dem in den Früchten enthaltenen ätherischen Ölen.

Gewürze gegen Schnupfen
Zum Schutz von Erkältungen ist gesunde Kost wichtig. Frisch gekochtes Gemüse und Getreide, reifes Obst und wenig Sauermilchprodukte wie Käse, Quark, Joghurt etc. Denn diese bilden Eiweißablagerungen und viel Schleim. Scharfe Gewürze wie schwarzer Pfeffer und Ingwer am Essen sind ebenfalls ideal bei einer Erkältung.

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