Natur-News kurz und kompakt

Zu viel Eisen im Blut fördert Endometriose
Belgische Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse zur Ursache und Therapie von Endometriose gewonnen. Wie sie in der Fachzeitschrift „Human Reproduction“ schreiben, kann ein Überschuss an Eisen das vermehrte Wachstum endometrialer Zellen beeinflussen.
Endometriose entsteht, wenn Gebärmuttergewebe zu wuchern anfängt und auch an anderen Bereichen im Beckenbereich wächst. Die Ursachen für das unkontrollierte Zellwachstum sind noch nicht geklärt. Von betroffenen Frauen ist allerdings bekannt, dass sie erhöhte Konzentrationen an Eisen im Beckenbereich enthalten.
Die Wissenschaftler hoffen nun, durch die neu gewonnenen Erkenntnisse Frauen mit einem erhöhten Endometrioserisiko künftig frühzeitig identifizieren zu können, zum anderen könnten Eisenbinder einen neuen Behandlungsansatz für die bisher nur operativ behandelbare Endometriose darstellen.

Höheres Hirnschlag-Risiko nach Hormoneinnahme
Umfassende Studien haben jetzt belegt, dass Hormonersatztherapien in den Wechseljahren Frauen nicht nur positive Effekte wie Linderung von Hitzewallungen und Schlafstörungen bringen, sondern auch das Risiko, einen Hirnschlag zu erleiden, steigern. Dabei wurde festgestellt, dass durch Hormoneinnahmen das Schlaganfall-Risko um durchschnittlich 29 Prozent ansteigt.
Für diese Studien wurden die Daten von ungefähr 40 000 Frauen während und nach der Menopause herangezogen. Hormonpräparate lösen vor allem ischämische Schlaganfälle aus, die auch durch eine mangelnde Blutzufuhr zum Gehirn entstehen können.

Echte Goldrute empfehlenswert bei Harnwegsinfektionen
Infektionen der Harnwege zählen zu den am häufigsten diagnostizierten Infekten. 50 Prozent aller Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben darunter. Ständiger Harndrang mit nur minimaler Urinausscheidung, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterbauch sowie Blutspuren im Urin sind einige der Symptome.
Der Einsatz eines hoch dosierten Arzneimittels aus dem Kraut der Echten Goldrute kann hier die Beschwerden lindern. Studien zu Goldruten-Präparaten zeigen eine spürbare Verbesserung der Symptome infolge einer bakteriellen Blasenentzündung, einer Reizblase oder chronischer Harnwegsinfektionen. Auch zur prophylaktischen Behandlung bei Harnsteinen und Nierengrieß hat sich der Pflanzenauszug bewährt.

Vitamin E schützt vor Alzheimer-Erkrankung
Nahrungsmittel, die viel Vitamin E enthalten, bewahren unsere Gehirnzellen vor dem Zerfall durch die Alzheimer-Krankheit. Zu diesem Resultat ist eine amerikanische Studie der Universität Atlanta gekommen. Die Forscher befragten dabei mehr als 1000 Menschen über 65 Jahren zu ihren Essensgewohnheiten und beobachteten sie neun Jahre lang. Bei über 16 Prozent der Befragten wurden am Ende der neun Jahre schon schwache Anzeichen für eine Alzheimer-Erkrankung festgestellt. Die Probanden, die einen erhöhten Vitamin-E-Verzehr (Vitamin E ist enthalten in Samen, Nüssen sowie Pflanzenölen) aufwiesen, hatten das geringere Risiko, an Alzheimer zu erkranken.
Einen hundertprozentigen Schutz gegen Alzheimer gibt es nicht, doch es ist zu empfehlen, regelmäßig Salat auf den Speiseplan zu setzen und das Dressing mit hochwertigem Weizenkeim- oder Sonnenblumenöl zuzubereiten. Denn gerade diese Öle enthalten sehr viel Vitamin E. Wer stattdessen ein Vitamin-E-Präparat einnehmen will, sollte ein solches mit den acht natürlichen Vitamin-Varianten (gekennzeichnet mit \“Mixed Tocopherols\“) vorziehen.

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