Versicherungungen für Naturheilkunde übernehmen die beim Heilpraktiker anfallenden Kosten. Wussten Sie, dass Sie ohne eine solche Versicherung diese Kosten aus eigener Tasche zahlen müssen?

Fast alle Gesellschaften bieten mittlerweile Versicherungen für Naturheilkunde an. Dabei werden die Rechnungen von Heilpraktikern und/oder Ärzten mit Zusatzausbildung für Naturheilkunde übernommen

Wir haben für Sie eine Liste leistungsstarker und günstiger Versicherungen aus diesem Bereich zusammengestellt. Damit können Sie die Möglichkeiten der alternativen Medizin entspannt entdecken und sind auch finanziell rundum abgesichert.

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Hintergrund:

Neben der klassischen Schulmedizin gewinnt die Behandlung durch Heilpraktiker an Bedeutung. Das Therapiespektrum reicht dabei von anerkannten bis hin zu ganzheitlichen, sogenannten naturheilkundlichen Verfahren.

 

Abrechnung:

Zunächst muss zwischen Heilpraktikern und Ärzten mit Zusatzausbildung unterschieden werden.

1. Klassische Heilpraktiker

Zwischen Patient und Heilpraktiker besteht zunächst ein Dienstvertrag im klassischen Sinne. Nach § 612 BGB gilt das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker, kurz GebüH. Dieses umfasst viele Anhaltpunkte, die für den Heilpraktiker oder die Heilpraktikerin bei der Abrechnung mit Patienten eine Rolle spielen.

2. Ärzte mit Zusatzausbildung

Doch wie rechnet Ihr Arzt ab, wenn er sich für alternative Behandlungsmethoden entscheidet? In diesem Fall werden auch alternative Behandlungsmethoden über die GOÄ, die Gebührenordnung für Ärzte, abgerechnet. Ein spezielles Verzeichnis, das Hufelandverzeichnis, dient dem Arzt als Maßstab zur Abrechnung der naturheilkundlichen Verfahren.

Achten Sie daher bei der Auswahl Ihrer Heilpraktiker-Versicherung darauf, dass diese sowohl nach der GebüH also auch nach der GOÄ leistet.

 

Geschichte des Heilpraktiker-Berufs

Die eigentlichen Wurzeln des heutigen Berufsstandes der Heilpraktiker sind in der Laienpflege zu finden. Erste Verbände formierten sich schon weit vor dem Zweiten Weltkrieg. Es entstand relativ rasch eine große Organisationsvielfalt, die jedoch auch dazu führte, dass die Heilpraktiker nicht zu einheitlicher Stärke fanden. Während des Zweiten Weltkrieges wurden diese verschiedenen Organisationen durch den „Heilpraktiker Verbund Deutschland“ gleichgeschaltet. Ab 1936 gab es auch offiziell den Heilpraktiker-Beruf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bestehen des Heilpraktiker-Berufs in Westdeutschland durch die Übernahme ins Grundgesetz gesichert. Die damalige DDR erteilte jedoch keine Neuzulassungen für Heilpraktiker. Heutzutage existieren viele unterschiedliche Interessen und Berufsverbände in diesem Bereich.

4 Responses to “Versicherungen für Naturheilkunde”

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