Unter Nahrungsergänzungen sind Naturstoffe zu verstehen, die über wertvolle Inhaltsstoffe wie u. a. Mineralien, Enzymen, Fettsäuren oder sekundäre Pflanzenstoffe verfügen und damit unserer Gesundheit gut tun.

1. Weizenkeime
Schon nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie in die gesunde Küche aufgenommen und galten damals als das \“Gold der Naturkost\“. Wertvoll sind im Weizenkeim vor allem die Vitamine des B-Komplexes, die gegen Stress, Nervosität und Konzentrationsschwäche schützen. Außerdem steckt im Keim noch Vitamin E, das als biologische Altersbremse bewertet wird. Komplettiert wird das \“Gesundheitspaket\“ mit zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe wie Carotinoiden und Phytosterolen sowie Lecithin.

Oft werden Weizenkeime mit Weizenkleie verwechselt, letztere setzen sich fast nur aus Faserstoffen zusammen und werden bei Verstopfung und Darmträgheit empfohlen.

Weizenkeime sind im Reformhaus und im Internethandel in Online-Bioshops erhältlich.

2. Blütenpollen
Blütenpollen werden schon seit vielen Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt. Sie setzen sich aus Blütenstaub zusammen, der hauptsächlich aus Kohlenhydrate (mehr als 50 Prozent), Eiweiß (10-30 Prozent) und Fett (2-19 Prozent) besteht. Dazu kommt ein breites Spektrum an Vitaminen (B-Vitamine, Vitamin C und E), Enzymen, Flavonoiden als auch Spurenelementen.

Bei Blütenpollen gibt es große Qualitätsunterschiede, denn die wertvollen Substanzen sind nicht immer gleich verteilt. Hochwertige Blütenpollen erhalten Sie im Reformhaus, Bioladen, in Bio-Onlineshops und bei Spezialversendern.

3. Leinsamen
Leinsamen sind die Körner von Lein oder Flachs, der schon in der Steinzeit angepflanzt wurde. Die kleinen goldgelben oder braunen Körner wirken entzündungshemmend bei Verdauungsstörungen und abführend. Leinsamen wird auch bei Sodbrennen, Übelkeit und Brechreiz eingesetzt und hat auch die Fähigkeit, den Cholesterinspiegel zu senken.

Erwachsene sollten bei Verstopfung 3 bis 4mal täglich einen Esslöffel (ungefähr 10g) ganzen oder nur leicht angestoßenen Leinsamen mit ausreichend Flüssigkeit (die zehnfache Menge des Leinsamens) einnehmen, Kinder von 6 bis 12 nur die Hälfte der Erwachsenenmenge. Man kann den Leinsamen auch vor dem Einnehmen in Wasser vorquellen lassen.

Dieses Produkt ist ebenfalls in den hier genannten Bezugsquellen erhältlich. Die goldgelbe Variante ist eine Sonderzüchtung und ist deutlich quellfähiger als der braune Leinsamen und damit auch besser zur Verdauungsförderung geeignet.

4. Bierhefe
Schon im Mittelalter war Bierhefe ein wichtiger Bestandteil der Klostermedizin. In ihr stecken immunologisch interessante Substanzen wie die Polysacchariden Beta-Glukane, die das Immunsystem stimulieren. Aber auch Eiweißbausteine, der Vitamin-B-Komplex sowie Spurenelemente wie Chrom oder Selen finden sich in der Bierhefe. Gerade für Vegetarier ist Bierhefe eine wertvolle Eiweißquelle.

Hochwertige Bierhefe-Produkte erhalten Sie im Reformhaus und auch bei den in diesem Artikel genannten Bezugsquellen. Wichtig ist auch, dass Sie nach \“Bierhefe\“ und nicht nach \“Hefe\“ fragen. Es gibt sie flüssig, also so wie sie auf dem Gerstenmalz gewachsen ist, aber auch in Form von Flocken, Extrakten, als Pulver und Brotaufstriche.

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