Unser Magen-Darm-Trakt ist eines der sensibelsten Bereiche unseres Körpers und reagiert bei Stress und Ärger oft empfindlich. Hier finden Sie fünf Tipps aus der Naturmedizin, falls Ihr Magen oder Darm überlastet oder nervös reagiert.

1. Knoblauch bremst Helicobacter pylori

Einer der häufigen Bakterien, die unseren Körper befallen können, ist der Helicobacter pylori. Er setzt sich im Magen fest und häufige Folge ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Dabei treten Symptome wie Völlegefühl, Aufstoßen, Magenschmerzen oder Übelkeit auf. Er soll sogar ein Auslöser für Magenkrebs sein. Um die Verbreitung des Bakteriums zu stoppen, helfen Knoblauch und Olivenöl. Sie können ganz einfach eine Paste aus diesen beiden Zutaten herstellen und als Würze für das Salatdressing verwenden: Dafür schälen Sie vier Knollen Knoblauch und zerdrücken die Zehen, mischen diese mit 75 ml Olivenöl, einem Teelöffel Salz und einem Teelöffel Zitronensaft und verarbeiten die Zutaten zu einer cremigen Masse.

2. Kieselerde transportiert Magen-Giftstoffe aus dem Körper

Kieselerde hat die Fähigkeit, Giftstoffe im Magen  zu binden und aus dem Körper zu transportieren, ohne dass unser Organismus dabei belastet wird. Außerdem kann es Blähungen vorbeugen. Es gibt das Fertigprodukt \“Silicea Magen-Darm-Gel\“, das Sie schon pur zu sich nehmen können. Aber mit warmem oder kaltem Kräutertee vermischt, schmeckt es noch besser.

3. Artischocke fördert die Verdauung

Artischocken enthalten den Bitterstoff Cyarin, der die Ausschüttung von verdauungsfördernder Gallenflüssigkeit anregt. Die in dem Distelgewächs enthaltenen Flavonoide können Bakterien abtöten, daher sind Artischocken ideal als Vorspeise. Bekannt ist vor allem die Zubereitungsweise, bei der die Artischocken mit Zitronensaft eingerieben und in zwei Liter Salzwasser mit ein paar Esslöffeln Zitronensaft über eine Dreiviertelstunde gar gekocht werden. Verzehrt werden die Blätter dann mit verschiedenen Dips.

4. Andorn beseitigt Magenbeschwerden

Das Lippenblütler-Kraut Andorn war schon im antiken Griechenland als Heilpflanze bekannt. Diese Bedeutung hat er bei uns mittlerweise verloren, sodass er nur noch als Geheimtipp für Magenerkrankungen gilt. Andorn enthält Diterpen-Bitterstoffe, die den Gallenfluss anregen. Vor allem wird er als herb schmeckender Tee genossen. Dazu überbrühen Sie zwei gehäufte Teelöffel des getrockneten Krauts mit einem Liter heißen Wasser. Fünf Minuten ziehen lassen, abseihen und in eine Thermoskanne füllen. Über den Tag verteilt drei Tassen trinken.

5. Bauchmassagen mit Aromaöl entspannt Bauchmuskulatur

Eine Bauchmassage kann ebenfalls gegen Magendrücken helfen. Denn sie fördert die Durchblutung und entkrampft die Muskulatur im Unterleib. Die Wirkung steigert sich noch, wenn man für die Massage ätherische Öle verwendet. Für ein entspannendes Massage-Öl können Sie selbst 50 ml Mandelöl mit 5 Tropfen Mandarinen-, 3 Tropfen Geranium- und 3 Tropfen Lavendelöl mischen.

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