Rund vier Fünftel aller Frauen leiden unter Cellulite, den unschönen Hautdellen, die hauptsächlich an Armen, Po und Oberschenkeln auftreten. Um die Haut wieder glatt zu bekommen, muss man zuerst den Ursachen auf den Grund gehen. Denn Voraussetzung für die Bildung der Orangenhaut ist das von Natur aus elastische Bindegewebe der Frau, das während der Pubertät und Schwangerschaft die notwendige Hautdehnung möglich macht. Falsche bzw. fettreiche Ernährung, Nikotin, Alkohol und Bewegungsmangel lassen die Fettzellen in diesen Körperregionen aufgehen und das übersäuerte Bindegewebe verschlackt. Dadurch wird es noch weicher und zieht sich dellenartig zusammen.

Um die richtige Anti-Cellulite-Strategie anzuwenden, muss zuerst einmal das Stadium der Orangenhaut definiert werden.

1. Stadium: leichte Cellulite: Die Dellen sind im Stehen, beim Gehen oder Liegen noch nicht zu sehen. Sie spüren die ersten Anzeichen als Schweregefühl in den Beinen oder haben kalte Füße. Sie können auch folgenden Test machen: Kneifen Sie die Haut am Oberschenkel mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Bleibt die Struktur glatt, ist alles normale. Leichte Dellen deuten auf eine leichte Cellulite hin.

2. Stadium: mittlere Cellulite:  Die Dellen an den Oberschenkeln können Sie auch ohne Zusammenkneifen der Haut und beim Stehen erkennen. Darüber hinaus zeigt sich die Haut schmerzempfindlich, wenn Sie mit den Händen auf die Oberschenkel drücken. Wenn Sie sich setzen oder hinlegen, geht der Schmerz zurück.

3. Stadium: starke Cellulite: Die Hautvertiefungen können Sie deutlich sehen. Dazu kommen häufig rötliche oder helle Dehnungsstreifen. In den Armen und Beinen macht sich oft ein bleiernes Gefühl breit.

4. Stadium: sehr starke Cellulite: Die Dellen sind schon im Stehen deutlichst zu sehen, Sie spüren auch sichtbare Knoten in der Haut. Zusätzlich überziehen Dehnungsstreifen die Haut. Die Verformungen fühlen sich hart und unelastisch an, die Beine sind sehr druckempfindlich.

Das beste Mittel gegen Cellulite – Änderung der Lebensweise

Um den übersäuerten Körper wieder in den basischen Bereich zu bekommen, sollte die Ernährung hauptsächlich auf basische Lebensmittel umgestellt werden. Das sind frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Fleisch- und Fischsorten, kaltgepresste Pflanzenöle, stilles Mineralwasser. Zu den sauren und damit Cellulite fördernden Lebensmittel gehören Kaffee, Fastfood, Weißbrot, Kuchen, Süßigkeiten,  Alkohol, fette Milch- und Käseprodukte, Fertiggerichte, fette Fleisch- und Wurstwaren und stark kohlensäurehaltiges Wasser.

Um das Hautbild zu glätten, sollte das Bindegewebe an den betroffenen Stellen mit einem Luffa-Handschuh abgerieben oder regelmäßig massiert werden. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor: Ballen Sie die Hand zu einer Faust und streichen Sie mit den Fingerknöcheln über die Oberschenkel von unten nach oben, bis die Haut sich rötet. Dann die gespreizten Finger auf die Oberschenkel legen und die Haut in kreisenden Bewegungen massieren. Zum Abschluss die Haut mit Daumen und Finger leicht zwicken.

Ebenfalls gut gegen Cellulite sind Bäder mit Meersalz und Algenwirkstoffen. Das Salz entzieht dem Hautgewebe überschüssiges Wasser, Algen regen den Stoffwechsel  und damit die Fettverbrennung an. Wichtig ist auch regelmäßige Bewegung wie Schwimmen, Radfahren oder Wandern.

3 Responses to “Cellulite auf natürliche Weise bekämpfen”

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  3. on 19 Jun 2014 at 12:35Nadine

    Ein sehr brauchbarer Artikel, danke! Auch wenn es im ersten Moment wenig Sinn machen kann, Wandern kann wirklich helfen, denn es regt sehr gut den Lymphfluss an. Wenn man nicht die Zeit hat, kann man auch zu einer Trampoline im Garten oder Wohnzimmer greifen – die Auf und Ab Bewegung Regt den Lymphfluss an, sodass Cellulite weniger Chancen hat. Auf dieser Seite kann man mehr über die Verbindung Cellulite und Lymphdrainage erfahren: http://keinecellulitemehr.com/lymphdrainage-cellulite-bestimmte-frauen-profitieren-mehr-von-der-lymphdrainage-gegen-cellulite

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