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	<title>Kommentare zu: PET-Flaschen &#8211; gef&#228;hrlich f&#252;r unsere Gesundheit?</title>
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	<description>Alles rund um das Thema Naturmedizin</description>
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		<title>Von: A. Reif</title>
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		<dc:creator>A. Reif</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 15:48:11 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sieht das denn mit den Trinkwasserleitungen aus Kunstoff aus?
Diese werden doch heute &#252;ber all in den Neubauten verlegt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht das denn mit den Trinkwasserleitungen aus Kunstoff aus?<br />
Diese werden doch heute &#252;ber all in den Neubauten verlegt!</p>
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	<item>
		<title>Von: The Magnificent Effects Associated with Blessing The Food &#124; How To Get Rid Of Eczema</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-9441</link>
		<dc:creator>The Magnificent Effects Associated with Blessing The Food &#124; How To Get Rid Of Eczema</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 23:17:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] knowing of what you deserve to come to be. That your meals are literally planning to be Your system.Nanny was correct. Bless your current food.It is just a rare thing nowadays to hear someone blessing...d, typically unappreciated.There exists real magic within the blessing of food - or other things. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] knowing of what you deserve to come to be. That your meals are literally planning to be Your system.Nanny was correct. Bless your current food.It is just a rare thing nowadays to hear someone blessing&#8230;d, typically unappreciated.There exists real magic within the blessing of food &#8211; or other things. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-9252</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 17:53:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, man hat ja jetzt schon h&#228;ufiger davon geh&#246;rt. Ich finde es erschreckend, dass man allein durch Wassertrinken unfruchtbar werden kann. Wird zeit, dass die PET Flasche durch eine Flasche aus nachwachsenden Rohstoffen ersetzt wird - die Anf&#228;nge sind ja zum Gl&#252;ck schon gemacht. Ich hoffe das setzt sich durch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, man hat ja jetzt schon h&#228;ufiger davon geh&#246;rt. Ich finde es erschreckend, dass man allein durch Wassertrinken unfruchtbar werden kann. Wird zeit, dass die PET Flasche durch eine Flasche aus nachwachsenden Rohstoffen ersetzt wird &#8211; die Anf&#228;nge sind ja zum Gl&#252;ck schon gemacht. Ich hoffe das setzt sich durch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Verbraucher</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-3715</link>
		<dc:creator>Verbraucher</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 16:16:22 +0000</pubDate>
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		<description>Nach etlichen Dokus, Berichten, Studien &#252;ber die Welt des Plastiks und der l&#228;ngst nicht mehr einzuholende Umweltverschmutzung auf Land und zu Wasser sollte deutlich geworden sein, wie wichtig das zu entwickelnde Bewusstwerden diesbzgl. ist.

Doch einmal ganz praktisch: PET-Flaschen sind nun einmal leichter als Glasflaschen und ich selbst w&#252;rde sofort nur noch auf Glasflaschen wieder umstellen, aber der Transport ist mir deutlich zu schwer und ich bin zzt. kein Autobesitzer. Selbst einige lokale Getr&#228;nkelieferanten holen durch diese (teils) anscheinende Bequemlichkeit meinerseits mehr Gewinn als Qualit&#228;t heraus.

Glasflaschen jederzeit gern, aber die Vertriebswege m&#252;ssten entsprechend verbessert werden, was seitens der Hersteller und des Gro&#223;-/Einzelhandels leicht umgesetzt werden kann. In einer Stra&#223;e sind in meiner Gegend 5 B&#228;cker und in der gesamten Innenstadt nur ein Gesch&#228;ft das Glasflaschen-K&#228;sten umsetzt. Leider geht f&#252;r mich kein anderer einkaufen und solange werde ich vorwiegend PET-Flaschen zur Langzeitversorgung nutzen. Zur kurzfristigen Versorgung (v.a. unterwegs) kaufe ich jedoch nur Getr&#228;nke mit Glasflaschen, hin und wieder TetraPack.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etlichen Dokus, Berichten, Studien &#252;ber die Welt des Plastiks und der l&#228;ngst nicht mehr einzuholende Umweltverschmutzung auf Land und zu Wasser sollte deutlich geworden sein, wie wichtig das zu entwickelnde Bewusstwerden diesbzgl. ist.</p>
<p>Doch einmal ganz praktisch: PET-Flaschen sind nun einmal leichter als Glasflaschen und ich selbst w&#252;rde sofort nur noch auf Glasflaschen wieder umstellen, aber der Transport ist mir deutlich zu schwer und ich bin zzt. kein Autobesitzer. Selbst einige lokale Getr&#228;nkelieferanten holen durch diese (teils) anscheinende Bequemlichkeit meinerseits mehr Gewinn als Qualit&#228;t heraus.</p>
<p>Glasflaschen jederzeit gern, aber die Vertriebswege m&#252;ssten entsprechend verbessert werden, was seitens der Hersteller und des Gro&#223;-/Einzelhandels leicht umgesetzt werden kann. In einer Stra&#223;e sind in meiner Gegend 5 B&#228;cker und in der gesamten Innenstadt nur ein Gesch&#228;ft das Glasflaschen-K&#228;sten umsetzt. Leider geht f&#252;r mich kein anderer einkaufen und solange werde ich vorwiegend PET-Flaschen zur Langzeitversorgung nutzen. Zur kurzfristigen Versorgung (v.a. unterwegs) kaufe ich jedoch nur Getr&#228;nke mit Glasflaschen, hin und wieder TetraPack.</p>
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	<item>
		<title>Von: akupunktur</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-3533</link>
		<dc:creator>akupunktur</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 10:20:28 +0000</pubDate>
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		<description>Die Glasflasche muss sich wieder durchsetzen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Glasflasche muss sich wieder durchsetzen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: PET-Flaschen – gefährlich für unsere Gesundheit? &#124; Gesund abnehmen ohne Diät nach der Metabolic Typing Methode</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-2279</link>
		<dc:creator>PET-Flaschen – gefährlich für unsere Gesundheit? &#124; Gesund abnehmen ohne Diät nach der Metabolic Typing Methode</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 06:18:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] F&#252;r die Herstellung von 12 Kunststoffflaschen wird ein Liter Erd&#246;l ben&#246;tigt. Dass die Plastikflaschen gesundheitlich bedenklich sind, wurde immer noch nicht wiederlegt. Experten haben menschen&#228;hnliche Hormone im Mineralwasser nachgewiesen. Lesen Sie mehr&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] F&#252;r die Herstellung von 12 Kunststoffflaschen wird ein Liter Erd&#246;l ben&#246;tigt. Dass die Plastikflaschen gesundheitlich bedenklich sind, wurde immer noch nicht wiederlegt. Experten haben menschen&#228;hnliche Hormone im Mineralwasser nachgewiesen. Lesen Sie mehr&#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mehrweg PET-Flaschen sind ekelhaft - kritikfabrik.de</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-2202</link>
		<dc:creator>Mehrweg PET-Flaschen sind ekelhaft - kritikfabrik.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 01:46:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mehr zum Thema Weichmacher und co in den PET-Flaschen wissen wollen empfehle ich den Artikel auf Naturheilkunde News. Dort habe ich einige Infos zu dem Thema gefunden.   Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mehr zum Thema Weichmacher und co in den PET-Flaschen wissen wollen empfehle ich den Artikel auf Naturheilkunde News. Dort habe ich einige Infos zu dem Thema gefunden.   Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Eine Welt aus Plastik &#124; Gesundheitliche Aufklärung</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-1575</link>
		<dc:creator>Eine Welt aus Plastik &#124; Gesundheitliche Aufklärung</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:34:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Links: Plastikbestandteil f&#252;hrt zu Herzkrankheit PET-Flaschen – gef&#228;hrlich f&#252;r unsere Gesundheit?  VN:F [1.8.0_1031]Diesen Artikel bewerten:please wait...Rating: 5.0/5 (1 vote cast)Eine Welt aus [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Links: Plastikbestandteil f&#252;hrt zu Herzkrankheit PET-Flaschen – gef&#228;hrlich f&#252;r unsere Gesundheit?  VN:F [1.8.0_1031]Diesen Artikel bewerten:please wait&#8230;Rating: 5.0/5 (1 vote cast)Eine Welt aus [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zsolt</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-1574</link>
		<dc:creator>Zsolt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:02:18 +0000</pubDate>
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		<description>Schonmal gefragt warum Cola aus der Glasflasche besser schmeckt?
K&#246;nnte doch mit dem in PET Flaschen benutzten Kaltenkeimungsmittel zu tunhaben was mein ihr denn?
Liebe Gr&#252;&#223;e an alle :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schonmal gefragt warum Cola aus der Glasflasche besser schmeckt?<br />
K&#246;nnte doch mit dem in PET Flaschen benutzten Kaltenkeimungsmittel zu tunhaben was mein ihr denn?<br />
Liebe Gr&#252;&#223;e an alle <img src='http://www.naturheilkunde-news.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: hans wurst</title>
		<link>http://www.naturheilkunde-news.de/2010/01/12/pet-flaschen-gefaehrlich-fuer-unsere-gesundheit/comment-page-1/#comment-1573</link>
		<dc:creator>hans wurst</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 21:28:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ein dickes Ding
Umweltgifte sind l&#228;ngst &#252;berall. Aber sind sie auch schuld am globalen Trend zum &#220;bergewicht? Aus San Francisco berichtet Kathrin Zinkant

Auf manche Dinge k&#228;me man nicht im Traum, geschweige denn, wenn man eine Konservendose &#246;ffnet. Zum Beispiel, wenn es ums &#220;bergewicht geht. Extrakilos sind schlicht eine Folge von zu vielen Kalorien und zu wenig Sport? Vergessen Sie&#039;s! Die weltweite Fettleibigkeitsepidemie ist mitnichten eine Frage von mangelnder Bewegung und &#252;ppiger Nahrungszufuhr. Sie ist eine Vergiftungserscheinung.

Das zumindest hat der amerikanische Neurobiologe Frederick vom Saal jetzt auf dem Jahrestreffen der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in San Francisco behauptet. Bestimmte Umweltgifte seien in der Lage, den Stoffwechsel eines Ungeborenen oder kleinen Babys neu zu programmieren, sagt vom Saal, und zwar tun sie das ihm zufolge auf der empfindlichsten Ebene des menschlichen Organismus: in seinem Erbgut. Die entsprechenden Gene w&#252;rden zwar selbst nicht ver&#228;ndert, aber dauerhaft fehlgesteuert – derart, dass Di&#228;ten und Sportprogramme von der ersten Lebensminute an zum Scheitern verurteilt blieben. Der Mensch w&#228;re chemisch schlicht aufs Dicksein gepolt.

Die Idee klingt so steil wie faszinierend. Die Kandidaten f&#252;r diese folgenreiche Intoxikation indes sind keine Unbekannten: Vom Saal und seine Riege amerikanischer Kollegen z&#228;hlten am Samstag unter anderem pflanzliche Verbindungen aus der Sojaindustrie, Phtalate und Organotine als Hauptverd&#228;chtige auf, allesamt Substanzen, die nachweislich wie k&#246;rpereigene Hormone wirken k&#246;nnen und durch menschliches Zutun munter in die Umwelt abgesetzt werden. Im Mittelpunkt einer k&#252;nftigen Debatte um Umweltgifte und &#220;bergewicht d&#252;rfte allerdings vom Saals pers&#246;nlicher Sch&#252;tzling stehen: Bisphenyl A, kurz BPA.

Auch BPA ist ein so genannter endocrine disruptor, es kann aufgrund seiner chemischen &#196;hnlichkeit mit menschlichem &#214;strogen in unseren Hormonhaushalt eingreifen und ihn dadurch geh&#246;rig aus der Bahn werfen. Das besonders Prek&#228;re an BPA ist nun aber seine Allgegenw&#228;rtigkeit: Als Ausgangsmaterial f&#252;r die Produktion des verbreiteten Hartplastiks Polycarbonat findet man es in zahllosen Verpackungen und allzu h&#228;ufig auch in solchen f&#252;r Lebensmittel.

Die Innenseite von B&#252;chsen werden mit Polycarbonat beschichtet, Mikrowellengeschirr daraus gefertigt, wiederverwendbare Wasserflaschen produziert – und besonders h&#228;ufig steckt Polycarbonat noch immer in Babyflaschen, aus denen bei Zimmer- und erst recht bei Trinktemperatur auch die Ausgangssubstanz des Kunststoffs herausgel&#246;st wird: BPA. Dass das nicht folgenlos bleibt, argw&#246;hnen Forscher schon lange. In Tierexperimenten mit BPA traten Kopfdeformationen, Unfruchtbarkeit, Tumoren und andere unerfreuliche Nebenwirkungen auf – das alles in Konzentrationsbereichen der Chemikalie, denen auch der Mensch ausgesetzt ist.

Und in dieses Gruselkabinett k&#246;rperlicher Folgen soll sich nun noch die globale Fettleibigkeit reihen? Die Wissenschaftler in San Francisco legten dazu beeindruckende Daten aus Tierversuchen vor. Bereits geringe Dosen der Hormon-Doppelg&#228;nger machen aus schlanken M&#228;usen demnach kleine Fettmonster – trotz normaler Kalorienzufuhr. Und warum auch nicht?

Nach wie vor fehlt jede schl&#252;ssige Erkl&#228;rung daf&#252;r, warum sich das &#220;bergewicht so unaufhaltsam auf unserem Planeten ausbreitet. Weder die Gene als solche, noch Ern&#228;hrungsgewohnheiten oder k&#246;rperliche Aktivit&#228;t &#252;berzeugen als alleiniger Grund daf&#252;r, dass auch in den Entwicklungsl&#228;ndern immer mehr Menschen immer dicker werden. Und dass manche Menschen keine Chance gegen &#252;berfl&#252;ssige Pfunde haben, w&#228;hrend andere nicht einmal einen Gedanken an ihr Gewicht verschwenden m&#252;ssen.

Vom Saals Hypothese will das endlich &#228;ndern. Das ausschlaggebende Argument f&#252;r eine tragende Rolle von BPA im globalen Kilokampf soll das k&#252;rzlich entdeckte epigenetische Potential der Chemikalie sein: &#220;ber die hormonelle Wirkung kann BPA der Erbinformation offenbar Markierungen verpassen, welche ein Leben lang Einfluss auf die Lesbarkeit der Gene haben. Nach den Angaben Vom Saals betrifft diese Reprogrammierung auch Gene, die f&#252;r die Entwicklung von Fettzellen und die sp&#228;tere Regulation des K&#246;rpergewichts verantwortlich sind. Trifft der Tr&#228;ger der umgepolten Gene dann auf ein leidlich nahrhaftes Umfeld, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

So erscheint denn auch plausibel, dass die Zunahme an BPA in unserer Umwelt in den vergangenen Jahrzehnten nahezu deckungsgleich mit der Zunahme an &#220;bergewichtigen in demselben Zeitraum war. Ein fundamentales Problem haben all diese bestechenden Argumente allerdings nach wie vor: Es sind Indizien. Belege daf&#252;r, dass die postulierte Reprogrammierung auch im Menschen stattfindet, gibt es nicht. Alle Daten stammen von Nagern oder aus der Zellkultur, sie k&#246;nnten, m&#252;ssen aber nicht auf den menschlichen Organismus &#252;bertragbar sein. Tests an Menschen indes verbieten sich von selbst, kein Ungeborenes w&#252;rde je zu Forschungszwecken einer Chemikaliendusche ausgesetzt werden.

Mehr Forschung ist also n&#246;tig und schwierig zugleich. Da hilft auch nicht, dass Vom Saal den Plastikgrundstoff gleich f&#252;r ein B&#252;ndel weiterer Zivilisationsmalaisen verantwortlich macht: Von der zunehmenden Unfruchtbarkeit der Menschheit &#252;ber die wachsende Zahl von Brust- und Prostatakrebserkrankungen bis hin zum Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit&#228;ts-Syndrom vieler Kinder – f&#252;r all diese Ph&#228;nomene liefert BPA seiner Ansicht nach m&#246;gliche Erkl&#228;rungsans&#228;tze. Bis aus einem Verdacht aber ein Beleg wird, bleibt dem besorgten Dosen- und Plastikflaschenfreund nur eines zu raten: Weg mit dem Zeug.

©  ZEIT online  18.2.2007 - 18:50 Uhr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein dickes Ding<br />
Umweltgifte sind l&#228;ngst &#252;berall. Aber sind sie auch schuld am globalen Trend zum &#220;bergewicht? Aus San Francisco berichtet Kathrin Zinkant</p>
<p>Auf manche Dinge k&#228;me man nicht im Traum, geschweige denn, wenn man eine Konservendose &#246;ffnet. Zum Beispiel, wenn es ums &#220;bergewicht geht. Extrakilos sind schlicht eine Folge von zu vielen Kalorien und zu wenig Sport? Vergessen Sie&#8217;s! Die weltweite Fettleibigkeitsepidemie ist mitnichten eine Frage von mangelnder Bewegung und &#252;ppiger Nahrungszufuhr. Sie ist eine Vergiftungserscheinung.</p>
<p>Das zumindest hat der amerikanische Neurobiologe Frederick vom Saal jetzt auf dem Jahrestreffen der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in San Francisco behauptet. Bestimmte Umweltgifte seien in der Lage, den Stoffwechsel eines Ungeborenen oder kleinen Babys neu zu programmieren, sagt vom Saal, und zwar tun sie das ihm zufolge auf der empfindlichsten Ebene des menschlichen Organismus: in seinem Erbgut. Die entsprechenden Gene w&#252;rden zwar selbst nicht ver&#228;ndert, aber dauerhaft fehlgesteuert – derart, dass Di&#228;ten und Sportprogramme von der ersten Lebensminute an zum Scheitern verurteilt blieben. Der Mensch w&#228;re chemisch schlicht aufs Dicksein gepolt.</p>
<p>Die Idee klingt so steil wie faszinierend. Die Kandidaten f&#252;r diese folgenreiche Intoxikation indes sind keine Unbekannten: Vom Saal und seine Riege amerikanischer Kollegen z&#228;hlten am Samstag unter anderem pflanzliche Verbindungen aus der Sojaindustrie, Phtalate und Organotine als Hauptverd&#228;chtige auf, allesamt Substanzen, die nachweislich wie k&#246;rpereigene Hormone wirken k&#246;nnen und durch menschliches Zutun munter in die Umwelt abgesetzt werden. Im Mittelpunkt einer k&#252;nftigen Debatte um Umweltgifte und &#220;bergewicht d&#252;rfte allerdings vom Saals pers&#246;nlicher Sch&#252;tzling stehen: Bisphenyl A, kurz BPA.</p>
<p>Auch BPA ist ein so genannter endocrine disruptor, es kann aufgrund seiner chemischen &#196;hnlichkeit mit menschlichem &#214;strogen in unseren Hormonhaushalt eingreifen und ihn dadurch geh&#246;rig aus der Bahn werfen. Das besonders Prek&#228;re an BPA ist nun aber seine Allgegenw&#228;rtigkeit: Als Ausgangsmaterial f&#252;r die Produktion des verbreiteten Hartplastiks Polycarbonat findet man es in zahllosen Verpackungen und allzu h&#228;ufig auch in solchen f&#252;r Lebensmittel.</p>
<p>Die Innenseite von B&#252;chsen werden mit Polycarbonat beschichtet, Mikrowellengeschirr daraus gefertigt, wiederverwendbare Wasserflaschen produziert – und besonders h&#228;ufig steckt Polycarbonat noch immer in Babyflaschen, aus denen bei Zimmer- und erst recht bei Trinktemperatur auch die Ausgangssubstanz des Kunststoffs herausgel&#246;st wird: BPA. Dass das nicht folgenlos bleibt, argw&#246;hnen Forscher schon lange. In Tierexperimenten mit BPA traten Kopfdeformationen, Unfruchtbarkeit, Tumoren und andere unerfreuliche Nebenwirkungen auf – das alles in Konzentrationsbereichen der Chemikalie, denen auch der Mensch ausgesetzt ist.</p>
<p>Und in dieses Gruselkabinett k&#246;rperlicher Folgen soll sich nun noch die globale Fettleibigkeit reihen? Die Wissenschaftler in San Francisco legten dazu beeindruckende Daten aus Tierversuchen vor. Bereits geringe Dosen der Hormon-Doppelg&#228;nger machen aus schlanken M&#228;usen demnach kleine Fettmonster – trotz normaler Kalorienzufuhr. Und warum auch nicht?</p>
<p>Nach wie vor fehlt jede schl&#252;ssige Erkl&#228;rung daf&#252;r, warum sich das &#220;bergewicht so unaufhaltsam auf unserem Planeten ausbreitet. Weder die Gene als solche, noch Ern&#228;hrungsgewohnheiten oder k&#246;rperliche Aktivit&#228;t &#252;berzeugen als alleiniger Grund daf&#252;r, dass auch in den Entwicklungsl&#228;ndern immer mehr Menschen immer dicker werden. Und dass manche Menschen keine Chance gegen &#252;berfl&#252;ssige Pfunde haben, w&#228;hrend andere nicht einmal einen Gedanken an ihr Gewicht verschwenden m&#252;ssen.</p>
<p>Vom Saals Hypothese will das endlich &#228;ndern. Das ausschlaggebende Argument f&#252;r eine tragende Rolle von BPA im globalen Kilokampf soll das k&#252;rzlich entdeckte epigenetische Potential der Chemikalie sein: &#220;ber die hormonelle Wirkung kann BPA der Erbinformation offenbar Markierungen verpassen, welche ein Leben lang Einfluss auf die Lesbarkeit der Gene haben. Nach den Angaben Vom Saals betrifft diese Reprogrammierung auch Gene, die f&#252;r die Entwicklung von Fettzellen und die sp&#228;tere Regulation des K&#246;rpergewichts verantwortlich sind. Trifft der Tr&#228;ger der umgepolten Gene dann auf ein leidlich nahrhaftes Umfeld, nimmt das Schicksal seinen Lauf.</p>
<p>So erscheint denn auch plausibel, dass die Zunahme an BPA in unserer Umwelt in den vergangenen Jahrzehnten nahezu deckungsgleich mit der Zunahme an &#220;bergewichtigen in demselben Zeitraum war. Ein fundamentales Problem haben all diese bestechenden Argumente allerdings nach wie vor: Es sind Indizien. Belege daf&#252;r, dass die postulierte Reprogrammierung auch im Menschen stattfindet, gibt es nicht. Alle Daten stammen von Nagern oder aus der Zellkultur, sie k&#246;nnten, m&#252;ssen aber nicht auf den menschlichen Organismus &#252;bertragbar sein. Tests an Menschen indes verbieten sich von selbst, kein Ungeborenes w&#252;rde je zu Forschungszwecken einer Chemikaliendusche ausgesetzt werden.</p>
<p>Mehr Forschung ist also n&#246;tig und schwierig zugleich. Da hilft auch nicht, dass Vom Saal den Plastikgrundstoff gleich f&#252;r ein B&#252;ndel weiterer Zivilisationsmalaisen verantwortlich macht: Von der zunehmenden Unfruchtbarkeit der Menschheit &#252;ber die wachsende Zahl von Brust- und Prostatakrebserkrankungen bis hin zum Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit&#228;ts-Syndrom vieler Kinder – f&#252;r all diese Ph&#228;nomene liefert BPA seiner Ansicht nach m&#246;gliche Erkl&#228;rungsans&#228;tze. Bis aus einem Verdacht aber ein Beleg wird, bleibt dem besorgten Dosen- und Plastikflaschenfreund nur eines zu raten: Weg mit dem Zeug.</p>
<p>©  ZEIT online  18.2.2007 &#8211; 18:50 Uhr</p>
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