Die Zistrose hat ihren Ursprung im Süden Europas. Die Pflanze bildet ein zähes Harz, in dem zahlreiche ätherische Öle enthalten sind und die auch über heilende Wirkungen verfügen wie die Zistrose selbst. Gerade die Menschen in Südeuropa nutzen diese Heilpflanze schon seit vielen Jahrhunderten: So wird z. B. in Griechenland eine regelrechte Zistrosen-Teetradition aufrecht erhalten.

Vor allem die Polyphenole der Zistrose beeinflussen unsere Gesundheit positiv. Einige haben gerbende Eigenschaften und gehen mit Proteinen (Eiweißstoffe) eine Verbindung ein. Und genau die sind oft die Ursache für die breite Wirkung gegen Krankheitserreger. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen der Pflanze haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich gerade die Gerbstoffe der Zistrose an die Proteine der Schleimhäute binden und damit auch die Angriffspunkte für Viren und Bakterien besetzen, was schließlich diesen Angreifern das Eindringen in unseren Organismus erschwert. Die positive Folge ist: Da es den Eindringlingen nicht ermöglicht wird, in unsere Zellen einzudringen, bleibt eine Infektion aus.

Doch die Zistrose bietet uns in der Grippe- und Erkältungszeit noch viel mehr. Ihre Inhaltsstoffe wirken auch noch an anderen Stellen: So wird das Immunsystem aktiviert und blockt Entzündungen in unserem Körper. Diese Wirkung hat ein Arzt für Naturheilverfahren in Bad Iburg bei einer Patientenbeobachtung festgestellt. Seine Testpersonen mussten sechs Wochen lang, dreimal täglich 20 Milliliter eines Cistus-Suds trinken. Vor und nach dieser Zeit wurde dann im Speichel der Gehalt an Immunglobulin A (IgA) bestimmt. Das Ergebnis war eindeutig: Es kam zu einem deutlichen Anstieg des IgA. Damit baut der Körper durch die Zistrose an der Mundschleimhaut noch eine weitere Barriere auf: Die Anzahl seiner schlagkräftigen Antikörper, die gefährliche Eindringlinge und auch Giftstoffe abfangen können, wird erhöht.

Und die Inhaltsstoffe der Zistrose wirken auch darüber hinaus positiv im Magen-Darm-Trakt, im Urogenitalbereich und auf unserer Haut. Hier binden sich die Polyphenole ebenso an Proteine und schalten Bakterien, Viren und Pilzen aus. Zum Beispiel hilft Zistrose-Tee bei einer Darmgrippe. Andere Analysen zeigten die Wirksamkeit der Zistrose gegen den Erreger der Akne, sowohl in vitro als auch in einer Anwendungsbeobachtung bei Patienten. Betroffene mit einer leicht entzündlichen Form der Akne wendeten morgens und abends eine Seite ihres Gesichts mit einem alkoholischen Auszug aus dem Zistrose-Kraut an, die andere Gesichtshälfte wurde zum Vergleich nicht behandelt. Nach einem Monat stellten Ärzte wie Testpersonen fest, dass das Hautbild sich durch die Tinkturbehandlung deutlich verbessert hatte. Nebenwirkungen traten keine auf.

Genauso kann man bei Pilz- oder Bakterieninfektionen an Füßen, Nägeln oder im Genitalbereich Zistrose-Produkte – hier vor allem als Teilbäder mit Zistrose als Badezusatz –  einsetzen. Und auch den Mund kann man bei Entzündungen innen und außen mit Zistrose-Sud oder -Tinktur pflegen.

Zistrose-Präparate wie Kraut für Tee– oder Sudzubereitungen, Lutschtabletten, Kapseln, Spray oder Salbe erhalten Sie in Apotheken, Reformhäusern oder auch im Internet. Über den Suchbegriff \“Cystus\“ oder \“Cistus\“ werden Sie zahlreiche Treffer vorfinden.

Auf der Website www.cistus-heilpflanze.de finden Sie weitere detaillierte Informationen über diese Jahrhunderte alte Heilpflanze und auch eine kleine Auswahl an Cystus-Präparaten zum Bestellen.

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