Gift aus Babyflaschen
Für den kanadischen Gesundheitsminister war es eindeutig: Künftig werden die Herstellung, der Import und der Verkauf von Babyplastikflaschen aus Polykarbonat verboten. Problem ist die darin enthaltene Substanz Bisphenol A (BPA), die von der kanadischen Gesundheitsbehörde jetzt als \“gefährlich\“ eingestuft wurde. In Deutschland sieht man das gelassener. Laut einem Bericht der \“WELT\“ geht das Bundesamt für Risikobewertung lediglich von einer geringen akuten Giftigkeit aus. Hinweise auf eine Krebs erregende auslösende Wirkung gebe es keine.

Schon vor fünf Jahren befasste sich die Zeitschrift Ökotest mit dem umstrittenen BPA und untersuchte entsprechende Babyflaschen. Maßgabe war die unterschiedliche Zubereitungsweise der Babygetränke – die Ergebnisse stimmen nachdenklich. So gab es nur einmal \“sehr gut\“, wenn das bereits warme Getränk in eine gereinigte Babyflasche eingefüllt wird. Mit \“ungenügend\“ wurde die Zubereitung in der Mikrowelle bewertet. Die Note \“mangelhaft\“ gab es gleich dreimal: Wenn die Babyflasche direkt nach dem Auskochen mit einem warmen Getränk gefüllt wird, wenn die Flasche stark zerkratzt ist und wenn die Flasche früher in der Mikrowelle stand.

Bei Nickelallergie Austern meiden
Wer wegen einer Nickelallergie häufig unter hartnäckigen Hautausschlägen leidet, sollte nach Möglichkeit auch auf Nahrungsmittel verzichten, die Nickel enthalten, empfiehlt der Wiener Allergologe Prof. Dr. Christof Ebner. Nickel ist u. a. in folgenden Nahrungsmitteln enthalten: Austern, Birnen, Bohnen, Erbsen, Karotten, Kopfsalat, Mais, Nüssen, Pilzen, Rharbarber, Schokolade, Spargel, Tomaten, Zwiebeln sowie in Bier, Wein, Kakao und Tee. Prof. Ebner warnt in der Wiener Gesundheitszeitschrift \“Medizin populär\“ auch vor Dosenware und vor nickelhaltigem Kochgeschirr: \“Nickelallergiker sollten generell auf Lebensmittel aus Konserven verzichten und beim Kochen Kochtöpfe aus rostfreiem Stahl, Teflon oder Aluminium verwenden.\“

Sie sollten außerdem ihre Wäsche nach dem Waschen doppelt spülen und auf Weichspüler verzichten. Grund: Weichspüler und Waschmittel können ebenfalls mit Nickel verunreinigt sein.

Sanfter Entkrampfer
Der Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) besitzt unscheinbare, gelbgrüne Blüten und auffallende, gelappte Blätter, denen die Pflanze ihren Namen verdankt. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Wegen der darin enthaltenen Gerbstoffe und Flavonoide gilt Frauenmantelkraut als zusammenziehend und leicht krampflösend. Es kommt zum Einsatz bei leichtem, unspezifischem Durchfall und volksmedizinisch bei krampfartigen Regelschmerzen. Die Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt.

Knolle als Begleitschutz
Patienten mit zu hohem Blutdruck profitieren offenbar von einer Zusatzmedikation mit Knoblauchpräparaten. Dies berichten Wissenschaftler der Universitätsklinik Poznan (Polen) im Fachblatt Pharmacological Reports. Sie hatten 70 Patienten 30 Tage lang zusätzlich zu den normalen Blutdruckmedikamenten dreimal täglich ein Knoblauchpräparat verabreicht. Das Gesamtcholesterin sank dadurch ebenso wie der Anteil gefäßschädigender Substanzen, die im Rahmen des Fettstoffwechsels entstehen und bei Bluthochdruck verstärkt auftreten. Die Forscher führen diese Wirkung auf das schwefelhaltige Allicin und seine Abbauprodukte zurück, die schädliche Sauerstoffverbindungen abfangen und so das Arteriosklerose-Risiko mindern. Auch wenn kein Einfluss auf den Blutdruck selbst nachgewiesen wurden, eigne sich Knoblauch als sinnvolle Begleitmaßnahme.

One Response to “Natur-News kurz und kompakt”

  1. on 15 Mai 2009 at 22:28Maxeiner

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