Natur-News kurz und kompakt

Suppe schützt vor Übergewicht
Es gibt eine Reihe von unbewussten Mechanismen, die Übergewichtigen das Abnehmen erschweren, stellte Dr. Michael Jensen von der Mayo-Klinik auf einem Kongress in San Francisco fest. Seine Beispiele: Je schmackhafter das Essen, desto mehr nimmt man zu sich. Es ist wohl bekannt: Der Hunger kommt beim Essen. Je größer die Portion, desto mehr isst man. Deshalb empfiehlt Dr. Jensen, die Mahlzeiten klein zu halten und zum Beispiel vor dem Essen zunächst einen Teller Suppe zu sich zu nehmen. Dadurch sinkt nachweislich die spätere Kalorienaufnahme. Das häufiger empfohlene Glas Wasser vor dem Essen habe dagegen entgegen einer landläufigen Meinung nicht den gleichen Effekt, so der Mediziner.

Walnüsse: Täglich eine Handvoll knacken
Wegen ihres hohen Gehalts an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren senken Walnüsse den Cholesterinspiegel und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem enthalten sie große Mengen der Aminosäure Arginin sowie Vitamin E, Folsäure, Kalium und Magnesium. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen empfiehlt deshalb, täglich vier bis fünf Walnüsse zu verzehren – zum Beispiel in Müslis, Salaten oder Nussbroten. Auch Walnussöl ist für die kalte Küche empfehlenswert.

Schlafen – welch Glück!
Baldrian (Valeriana officinalis) nutzten schon die Germanen als Heil- und Ritualpflanze. Zudem galt er als Glücksbringer. Heute werden Extrakte aus Baldrianwurzel allein oder in Kombination mit Hopfen, Melisse und Passionsblume als mildes Beruhigungs- und Schlafmittel eingesetzt. In Tees und Fertigpräparaten fördern die Inhaltsstoffe der Pflanze die Schlafbereitschaft, ohne tagsüber müde zu machen oder die Reaktionsfähigkeit zu beeinträchtigen. Im Gegensatz zu synthetischen Beruhigungsmitteln aus der Gruppe der Benzodiazepine hat Baldrian kaum Nebenwirkungen und macht auch nicht abhängig.

Hoch die Tassen – für gesunde Zähne
Schwarzer Tee beugt offenbar Karies vor und reduziert Zahnbeläge – und zwar auf mehreren Wegen, wie Forscher um Christina Wu vom College of Dentistry an der Universität von Illinois (USA) berichten. Der im Tee enthaltene Gerbstoff Catechin greift in den Stoffwechsel des Kariesbakteriums Streptococcus mutans ein und hemmt so die Kariesbildung. Die Polyphenole und Flavonoide im schwarzen Tee blockieren zudem das Enzym Amylase und bremsen so den Abbau von Stärke zu Traubenzucker (Glukose). Dieser dient den Plaque-Bakterien, die zahnschädigende Säuren produzieren, als Nahrungsgrundlage. Außerdem stoppt schwarzer Tee das Bakterien-Enzym Glycosyltransferase, das bewirkt, dass die Plaque als Belag am Zahn haften bleibt. Die Forscher empfehlen daher regelmäßige Mundspülungen mit schwarzem Tee. Verfärbungen durch häufigen Teekonsum kann der Zahnarzt bei einer Zahnreinigung entfernen.

Gold hilft bei Rheuma
Bis in die 1990-er Jahre spielte Gold eine wichtige Rolle bei der Rheumabehandlung. Das Edelmetall unterdrückt die Abwehrkräfte. Dadurch verhindert es, dass ein fehlgesteuertes Immunsystem Gelenke attackiert und zerstört. Moderne Rheuma-Medikamente schaffen das schneller und effektiver. In der Regel sind sie auch verträglicher. Gold kann innere Organe wie Niere und Leber schädigen oder die Haut verändern. Trotzdem hat es noch immer einen Platz unter den sogenannten Basistherapeutika, die zur langfristigen Rheumabehandlung eingesetzt werden. Denn die neuen Medikamente können die Abwehrkräfte so massiv beeinträchtigen, dass sie die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Bis heute konnten Wissenschaftler die Wirkweise des Edelmetalls nur teilweise entschlüsseln. Vom Goldglanz ist bei der Therapie allerdings nichts zu ahnen. Die Patienten bekommen gelöste Goldsalze als Spritze verordnet.

One Response to “Natur-News kurz und kompakt”

  1. on 16 Feb 2009 at 22:26Susanne

    Ich kannte bis jetzt auch nur das berühmte Glas Wasser vor dem Essen und bei mir hat das nie geholfen. Ich werde das jetzt mit der Suppe ausprobieren, vieleicht schaffe ich es ja dann. Baldrian nehme ich auch hin und wieder und bis jetzt bin ich davon begeistert.

Impressum
Nutzungsbedingungen