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Adhatoda-Pflanze verringert Beschwerden bei Pollenallergie
Der Auszug aus der Adhatoda-Pflanze, dem indischen Lungenkraut, wirkt nicht nur antibakteriell und stark entzündungshemmend, sondern mobilisiert auch die Selbstheilungskräfte des Allergikers. So klingen die akuten Symptome des allergischen Schnupfens rasch ab. In einer aktuellen Praxisstudie konnte belegt werden, dass der Extrakt aus dem indischen Lungenkraut im Vergleich mit einem üblichen Antihistaminikum eine deutlich bessere Wirkung und Verträglichkeit aufwies. Schon vor 3000 Jahren wurde Adhatoda vasica in der Ayurveda-Medizin verwendet. Der Extrakt aus dieser Pflanze entfaltet eine starke antiallergische und antientzündliche Wirkung, die eine gezielte Behandlung akuter Allergiebeschwerden und zudem eine ganzheitlich ausgerichtete Stärkung der körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte ermöglicht.
Anis – vielseitiger Helfer mit intensivem Aroma
Anis ist ein wohlschmeckendes, aromatisches Gewürz und ein altes Heilmittel, das seine Wirkung vor allem im Verdauungs- und Bronchialtrakt entfaltet. Anisfrüchte enthalten bis zu sechs Prozent ätherisches Öl, das den typischen Duft und die arzneiliche Wirkung hervorruft. Anisöl verflüssigt zähen Bronchialschleim, erleichtert dessen Abtransport und ist häufiger Bestandteil von Hustenpastillen, -tees und -tropfen. Außerdem hilft es gegen Blähungen.
Basilikum lindert Kopfschmerzen
Der Pflanzenstoff Linalool aus dem ätherischen Öl hebt die Stimmung, löst Anspannung und Ängste, wirkt belebend. Das ist gut gegen Kopfschmerzen, kann auch bei Migräne helfen. Gerbstoffe, Eugenol und Estragol lindern außerdem Blähungen, Bauchkrämpfe und Magenschmerzen. Basilikum-Blätter schmecken je nach Sorte pfeffrig-scharf bis zitronig-frisch.
Medizin am Wegesrand
Die Weiße Taubnessel (Lamium album) blüht auch im Oktober noch an Wegen und Wiesenrändern. Ihre getrockneten weißen Blüten enthalten zahlreiche Wirkstoffe, darunter Saponine, Schleim- und Gerbstoffe. Ein aus den Blüten zubereiteter Tee soll Katarrhe der oberen Atemwege lindern. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich können Spülungen helfen.
Thymian stoppt Husten
Das ätherische Öl mit Thymol aktiviert in den Atemwegen die Flimmerhärchen, die Schleim abtransportieren und löst Hustenkrämpfe. Thymol wirkt auch gegen Bakterien und Viren: Das verkürzt bei Husten und Erkältung die Krankheitsdauer, hilft gegen Entzündungen in Mund und Rachen. Als Gewürz fördert die Thymian die Fettverdauung.

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