Natur-News kurz und kompakt

Lebensmittel: Nano-Risiken
Gesundheit und Umwelt sind nicht ausreichend vor den Risiken der neuen Nano-Industrie geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie der Umweltorganisation „Friends of the Earth\“. Trotz zunehmender wissenschaftlicher Belege für die Gesundheits- und Umweltgefahren werden die winzigen Nano-Partikel im Lebensmittelbereich eingesetzt – ohne ausreichende Risikoprüfung und Kennzeichnung. Patricia Cameron, BUND-Expertin für Nano-Technologie, fordert den Gesetzgeber auf, das Vorsorgeprinzip anzuwenden: „Wenn wir nicht wissen, wie groß die Gefahren sind, müssen zuerst die Risiken umfassend untersucht werden\“.

Weniger belastet
Gute Nachricht für Erdbeer-Fans: Importierte Früchte sind weniger mit Schädlingsbekämpfungsmitteln belastet als noch vor einigen Jahren. Die Umweltorganisation Greenpeace hatte 27 Früh-Erdbeeren aus verschiedenen Supermärkten auf Schadstoffe untersuchen lassen. Nur zwei davon (7 Prozent) wurden als nicht empfehlenswert eingestuft. 2004 waren es noch 14 Prozent. Laut Greenpeace sinken die Belastungen auch bei Problemprodukten wie Trauben und Paprika.

Das Leberkraut
Die Mariendistel (Sylibum marianum) beugt Leberschäden vor und hilft bei der Regeneration der Leberzellen. Das aus den Früchten gewonnene Substanzgemisch Silymarin fängt Schadstoffe ab, die bei der Entgiftung in der Leber anfallen, und verhindert so die Zerstörung der Zellwände. Das Kraut hilft bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und Schäden durch Alkohol oder Medikamente.

Kraftstoff für schwache Herzen
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Herzschwäche lindert Weißdorn-Extrakt  Symptome wie Kurzatmigkeit und leichte Ermüdbarkeit, er verbessert die Herzfunktion und die körperliche Leistungsfähigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine Übersichtsarbeit der internationalen Cochrane-Gruppe. Die Forscher hatten zehn Studien mit insgesamt 855 Patienten ausgewertet. Meist wurde dabei der Weißdorn-Spezialextrakt WS 1442 zusätzlich zur herkömmlichen Therapie eingesetzt.

Guter Schlaf mit Melisse
Vor allem die Stoffe Citral und Citronellal aus dem ätherischen Öl beruhigen das zentrale Nervensystem, senken den Blutdruck. Das hilft vor allem gegen nervös bedingte Einschlafstörungen, Anspannung, Unruhe, Kopfschmerzen, Stress. Melisse schmeckt intensiv säuerlich. Das Aroma macht Süßspeisen (z. B. Fruchtquark, Eis) angenehm frisch. Auch gut in Salaten, Reis- und Fleischgerichten. Nicht mitkochen, das zerstört den Frischegeschmack.

Liebstöckel gegen Blasenentzündung
Vor allem der Stoff Ligustilid aus dem kräftigen ätherischen Öl wirkt wassertreibend. Deshalb ist Liebstöckel bei Blasen- und Harnwegs-Entzündungen zur Durchspülung gut. Das treibt Bakterien aus und beugt Nierengrieß vor. Die Inhaltsstoffe können auch Magenkrämpfe und unangenehmes Aufstoßen lindern und bei Atemwegsinfekten helfen. Liebstöckel (Maggikraut) schmeckt kräftig nach Sellerie.

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