Natur-News kurz und kompakt

Gefährliche Zugabe
Getrocknete chinesische Heilkräuter enthalten oft bedenkliche Mengen Arsen, Quecksilber oder Blei, warnt Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker. Solange es keine Qualitätskontrolle für importierte Chinakräuter gibt, raten Experten von der Verwendung ab.
Das Herz-Blatt
Der Weißdorn (Crataegus) erfreut das Auge im Mai und Juni mit hübschen Blüten; von den Blättern profitiert das Herz. Wie eine Übersichtsstudie des Cochrane-Instituts belegt, steigert Weißdorn-Extrakt die Kraft des Herzmuskels und eignet sich nach Absprache mit dem Arzt als Zusatztherapie bei Herzschwäche.
Tipps für den Pollen-Putz
Da sich Pollen in Kleidung und Haaren verfangen, sollten Heuschnupfengeplagte vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Wie der Apothekerverband ABDA betont, verhindere dies, dass Pollen in die Bettwäsche gelangen. Auch Gardinen und Teppiche sollten wenn möglich entfernt oder zumindest häufig gewaschen oder gesaugt werden.
Neurodermitis-Risiko durch Antibiotika erhöht
Kinder, die in ihrem ersten Lebensjahr mit Antibiotika behandelt werden müssen, haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe des zweiten Lebensjahres an der quälenden allergischen Hautkrankheit Neurodermitis zu erkranken. Das ergab eine Studie von Dr. Jochen Schmitt von der Dermatologischen Klinik der TU Dresden. Untersucht wurden 370 am selben Tag geborene sächsische Babys. Nahezu die Hälfte von ihnen wurden im Laufe der ersten zwölf Monate wegen einer Infektion mit einem Antibiotikum behandelt. Wie Dr. Schmitt auf einem internationalen Kongress in Kyoto (Japan) berichtete, lag der Neurodermitis-Anteil bei den mit Antibiotika behandelten Babys um 50 Prozent höher, wenn sie eine einmalige Therapie erhielten. Bei zwei oder mehr Behandlungen mit Antibiotika stieg das Risiko auf das 2,1-fache. Besonders nach Therapien mit Breitband-Antibiotika wie „Makrolide\“ oder „Cephalosporine\“ war das Risiko deutlich erhöht. Eine Behandlung mit „Penicillin\“ schien dagegen keine Auswirkungen auf die Entstehung von Neurodermitis zu haben.
Petersilie stärkt die Abwehr
Die Blätter und Wurzeln liefern besonders viel Vitamin C, das die Abwehrkraft gegen Erreger, Entzündungen und sogar gegen Krebs stärkt. Viel Eisen fördert die Sauerstoff-Versorgung. Provitamin A ist gut für die Sehkraft und für glatte Haut. Der Biostoff fördert die Zellneubildung in Bindegewebe und Haut und hilft dort, Feuchtigkeit zu speichern. Der Mix aus Vitalstoffen reinigt das Blut, fördert die Verdauung und Harnbildung.
Brunnenkresse regt den Stoffwechsel an
Reichlich Vitamine (vor allem Vitamin C) und Mineralstoffe bringen den Stoffwechsel in Schwung. Das vertreibt Müdigkeit. Scharfe Senföl-Glykoside hemmen Entzündungen; sie helfen vor allem bei leichter Zahnfleisch-Entzündung. Der scharf-würzige Geschmack ist wie ein Mix aus Senf und Rettich.
Äpfel gegen Bluthochdruck
Wer regelmäßig Äpfel, Apfelsaft und andere Apfelprodukte konsumiert, leidet seltener an hohem Blutdruck. US-Forscher fanden heraus, dass das Bluthochdruck-Risiko bei Apfelessern um ein Drittel verringert ist. Der Volksmund kennt den gesundheitlichen Nutzen des Apfels schon lange: „Täglich ein Apfel, und du brauchst keinen Arzt.\“
Passivrauchen fördert Demenz
Eine aktuelle US-Studie zeigt: Wer über Jahre hinweg unfreiwillig Zigarettenqualm einatmen muss, dem droht nicht nur Lungenkrebs, er hat auch ein um 30 Prozent höheres Risiko dement zu werden.
Abwehrstark durch die Ferien
Husten, Schnupfen und Co. können den schönsten Urlaub vermiesen. Ein Auszug aus der Pelargonium-Pflanze vertreibt Infekte (z. B. Umckaloabo, Apotheke). Sofort einnehmen bei ersten Erkältungsanzeichen. Übrigens: Umckaloabo ist gut verträglich und schon für Kinder ab 1 Jahr geeignet.

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