Natur-News kurz und kompakt

Gecko als Vorbild
Nach Operationen können Chirurgen Wunden statt mit Nadel und Faden künftig womöglich mit einem abbaubaren Klebeband verschließen. Bei dessen Entwicklung haben sich Wissenschaftler um Dr. Andreas Zumbuehl vom Biozentrum der Universität Basel (Schweiz) von Geckos inspirieren lassen: Dank Milliarden feinster Härchen an den Zehen haften die Reptilien selbst an glatten Wänden und Decken.
Hirnschutz
Folsäure verringert das Schlaganfall-Risiko, berichten Forscher der Universität Chicago (USA) im Fachblatt Lancet nach Auswertung von acht Studien mit mehr als 16 000 Teilnehmern. Bei Personen, die regelmäßig Folsäure einnahmen, war das Risiko um 18 Prozent niedriger, nach mehr als dreijähriger Einnahme um 29 Prozent. Das B-Vitamin senkt die Konzentration des Risikofaktors Homocystein im Blut.
Salz hilft gegen niedrigen Blutdruck
Bei zu niedrigem Blutdruck kann es helfen, ab und zu kräftig nachzusalzen, rät die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt. Durch die erhöhte Kochsalzzufuhr wird mehr Flüssigkeit im Körper gebunden: Der Blutdruck steigt. Auch sollten die Betroffenen genug trinken und den Kreislauf mit Wechselduschen und Ausdauertraining in Schwung bringen. Ein niedriger Blutdruck ist zwar nicht gefährlich, verursacht jedoch möglicherweise Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche. Allerdings kann er auch Anzeichen einer Grunderkrankung sein, etwa einer Unterfunktion der Schilddrüse. Vorsicht: Bei Herzschwäche und Nierenfunktionsstörungen ist eine salzarme Kost angezeigt.
Pflanzen für das Schlafzimmer
Welche Pflanzen eignen sich für das Schlafzimmer? Generell ist zu sagen, dass sich vor allem pflegeleichte Pflanzen ohne große Temperatur- und Lichtansprüche für das Schlafzimmer eignen, die zudem auch keine für den Menschen giftige Substanzen enthalten bzw. ausdünsten. Darum sind vor allem folgende Zimmerpflanzen zu empfehlen:

Grünlilie: Diese Hängepflanze ist jedermann bekannt und kann auch sehr leicht vermehrt werden. Einfach den Ableger in einen Topf setzen und wenn er gut ausgewurzelt ist, kann er von der Mutterpflanze getrennt werden.

Drachenbaum: Er ist sehr anspruchslos. Seine Blätter können allerdings braune Spitzen bekommen, die leicht herausgeschnitten werden können.

Papyrus: Als Raumluft-Befeuchter eignet sich das Papyrusgras. Es liebt Staunässe und gibt so Feuchtigkeit ab. Allerdings braucht der Papyrus etwas mehr Pflege: Das Wasser muss öfters ausgetauscht werden, damit es nicht zu stinken beginnt oder sich Bakterien ansiedeln.

Bogenhanf: Diese Pflanze wird eigenartigerweise auch Schwiegermutterzunge genannt. Auch sie gedeiht prächtig. Bei Haustieren und vorbelasteten Menschen ist sie allerdings nicht zu empfehlen, denn sie ist leicht giftig.

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