Natur-News kurz und kompakt

Wenn der Mund austrocknet
\“Da bleibt einem doch glatt die Spucke weg!\“ Mit diesem Spruch verbinden wir in erster Linie Sprachlosigkeit und Empörung. Doch viele leiden tatsächlich unter einem trockenen Mund, z. B. aufgrund der Einnahme bestimmter Medikamente wie Schlafmittel. Doch Speichel ist wichtig, er schützt unter anderem Zähne und Mundhöhle. In Apotheken gibt es daher nachbenetzende Mundsprays. Betroffene sollten zudem viel trinken und zuckerfreie Kaugummis kauen, um den Speichelfluss anzuregen.
Meditation senkt Blutdruck
Wer unter Hypertonie leidet, sollte jeden Tag 20 Minuten meditieren. Studien bewiesen jetzt die Wirksamkeit solcher Entspannungstechniken (Kurse z. B. an Volkshochschulen).
Arnika lockert und entspannt
Mehr als 30 Millionen Deutsche leiden unter Verspannungen in Muskeln und Gelenken. Besonders \“Büroarbeiter\“ sind durch die sitzende Tätigkeit und wenig Bewegung betroffen. Helfen können Lockerungsübungen. Lassen Sie regelmäßig die Arme kreisen oder dehnen Sie sanft die Nackenmuskulatur, indem Sie den Kopf vorsichtig nach vorne, hinten, links und rechts kippen. Auch warme Bäder mit Arnika-Zusätzen lindern die Schmerzen. Die Heilpflanze enthält entzündungshemmende Wirkstoffe.
Schlafstörungen: Die \“heiße Sieben\“ für einen erholsamen Schlaf
Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig. Zum einen können es körperliche Beschwerden sein, die sich vor allem nachts durch Schmerz bemerkbar machen. Auch Stress im Alltag, ein spätes oder zu üppiges Essen führen dazu, dass wir zwar todmüde sind, aber nicht den erholsamen Schlaf finden, den wir brauchen. Eine Kur mit Mineralsalzen bietet eine gesunde Alternative: Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea fördert den erholsamen Schlaf, Nr. 7 Magnesium phosphoricum bringt Entspannung über Nacht. Nach dem Abendessen werden 5-10 Tabletten der Nr. 11 in heißem Wasser aufgelöst, das Ganze schluckweise trinken und jeden Schluck eine Weile im Mund behalten. Dann, kurz bevor man ins Bett geht, werden 5-10 Tabletten der Nr. 7 genauso eingenommen.
Fasten hilft bei Gelenkschmerzen
Eine Studie am Universitätsklinikum Jena weist nach, dass der Essensverzicht Arthroseschmerzen lindert. Bei einem ärztlich kontrollierten ambulanten Saftfasten gingen bei Patienten mit Knie-, Hüft- und Fingergelenksarthrose die Gelenkschmerzen schon nach 15 Tagen zurück, Gelenkfunktion und Wohlbefinden der Patienten besserten sich. Dieser positive Effekt des Heilfastens hielt auch noch drei Monate nach Abschluss der Kur an. Arthrosepatienten könnten so auf die tägliche Einnahme von Schmerzmitteln verzichten oder die Dosis erheblich verringern.
Hintergrund der Wirkung ist der enge Zusammenhang zwischen Ernährung und Verschleißvorgängen: Besonders der Konsum von tierischen Produkten begünstigt die Entstehung und Verstärkung von Entzündungen, wie sie bei Rheuma und Arthrose in den Gelenken ablaufen. Die durch das Heilfasten oft erzielte Gewichtsreduktion und die Entlastung des Organismus durch die so genannte Entschlackung unterstützen den positiven Effekt.
Tinnitus: Auch Kindern klingelt es im Ohr
Ohrgeräusche plagen nicht nur Erwachsene: Bis zu 36 Prozent aller Kinder sind ebenfalls von Tinnitus betroffen, berichtet Dr. Astrid Marek von der HNO-Klinik der Universität Bochum. Der Tinnitus bei Kindern ist oft mit Mittelohrbeschwerden, Kopfverletzungen, Meningitis, Innenohrschwerhörigkeit und Hörsturz verbunden. In der Altersgruppe der 9- bis 16-Jährigen ist das Hörproblem besonders häufig die Folge einer Geräuschbelastung. Die HNO-Ärztin empfiehlt, Gefährdungen durch lautes Spielzeug und andere Geräuschbelastungen (Kopfhörer) möglichst zu vermeiden und auch auf seelische Risikofaktoren wie Ängste und Depressionen zu achten.

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