Soja stärkt die Knochen
Regelmäßiger Sojakonsum schützt offenbar vor Osteoporose. Dies berichten japanische Forscher im European Journal of Clinical Nutrition. Sie hatten neun Studien mit 432 gesunden Frauen zwischen 51 und 63 Jahren ausgewertet. Alle Arbeiten untersuchten den Einfluss sojareicher Ernährung auf die Knochen. Ergebnis: Die in Soja enthaltenen Isoflavone regen den Aufbau der Knochen an und reduzieren den Abbau.
Duft sparen
Der Aromastoff Cumarin aus Waldmeister oder Cassia-Zimt kann bei empfindlichen Personen die Leber schädigen. In Kosmetika dient er als Duftstoff und gelangt über die Haut in den Körper. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät daher, cumarinhaltige Pflegeprodukte sparsam zu verwenden.
Maritimer Krebskiller
Seit Oktober 2007 ist ein neues Arzneimittel zur Behandlung des fortgeschrittenen Weichteilsarkoms auf dem Markt, das den Naturstoff Trabectedin enthält. Die Substanz wurde aus einem Meerestier isoliert, der Seescheide Ecteinascidia turbinata. Sie gehört zu den Manteltierchen und lebt in tropischen Meeren, zum Beispiel in den Mangrovensümpfen der Karibik, sowie im Mittelmeer.
Schmuckes Schmerzmittel
Die Weide steht schon Anfang März in voller Blüte: Die weichen, flauschigen Weidenkätzchen dienen den Bienen als erste Mahlzeit und sind als Osterschmuck sehr beliebt. Der Baum lässt sich auch medizinisch nutzen: Seine Rinde enthält das schmerz- und entzündungshemmende Salicin, das sich bei rheumatischen Beschwerden bewährt hat.
Schnupfen oder Heuschnupfen?
Im Frühjahr ist oft unklar, ob ein Schnupfen erkältungs- oder allergiebedingt ist. Beim Heuschnupfen kommt es innerhalb weniger Minuten zu wässrigem Nasensekret, brennenden Augen und Niesanfällen. Beim Erkältungsschnupfen bauen sich die Beschwerden dagegen über Stunden hinweg auf und dauern sieben bis zehn Tage. Das Nasensekret ist eher zäh.
Pollenflug länger und stärker
Schlechte Nachrichten für Menschen, die unter Heuschnupfen leiden: Der Pollenflug in Europa beginnt immer früher, er hält länger an und verläuft auch deutlich stärker. Deshalb hat sich auch die Zahl der Pollenallergiker deutlich erhöht. Verantwortlich für die Verschiebungen sind hauptsächlich klimatische Veränderungen, Luftverschmutzung, schlechtes Innenraumklima und Stress. Für den Alltag gilt der Rat, vor allem nachts zwischen 3 und 9 Uhr morgens lüften, Pollen abends vor dem Schlafengehen aus den Haaren waschen, getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen und entsprechende Naturheilverfahren rechtzeitig zur Vorbeugung beginnen.
Bei frischen Narben Sonne meiden
Wer nach Hautverletzungen dunkle Narben vermeiden möchte, sollte unbedingt die Sonne meiden, warnt die dänische Dermatologin Dr. Eva Due vom Bispebjerg Hospital in Kopenhagen. Sie überprüfte die Annahme, dass UV-Licht die Wundheilung verzögert, an 14 gesunden Freiwilligen, denen sie jeweils acht Stanzbiopsien aus der Haut am Gesäß entnahm. Im Laufe der Wundheilung wurde ein Teil der Wunden im Abstand von zwei Tagen mit UV-Licht bestrahlt. Drei Monate nach dem Eingriff zeigten sich die UV-bestrahlten Narben deutlich stärker pigmentiert als die unbestrahlten Stellen.

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