In zunehmendem Maße sind von der Vergesslichkeit und von den Konzentrationsstörungen jüngere Menschen ab dem 40. Lebensjahr betroffen. Dazu muss man wissen: Unser Gehirn ist nicht nur den üblichen, bekannten Alterungs- und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Es wird heute von vielen anderen zusätzlichen Gefahren belastet: vom Stress, von Umweltbelastungen, Giften in der Nahrung und Nervenanspannungen. Das alles beeinträchtigt die Arbeit unserer Gehirnzellen. Die Hauptursache allerdings für derartige Probleme der geistigen Beweglichkeit sind Störungen im Blutkreislauf. Im zunehmenden Alter kommt es in den Arterien, die zum Gehirn führen, zu Verkalkungserscheinungen, in der Medizin arteriosklerotische Veränderungen genannt. Es kommt zu Durchblutungsstörungen und zu einer Unterbrechung des Stoffwechsels. Mit weniger Blut kommt auch zu wenig vom lebenswichtigen, jung erhaltenden Sauerstoff ins Gehirn. Die Folge: eine deutliche Leistungsverminderung und eine allmähliche Zerstörung der Gehirnzellen.
Die Wissenschaft ist inzwischen dahintergekommen, dass da auf faszinierende Weise biologische Wirkstoffe helfen können. Der letzte Stand der internationalen Forschung: Beachtliche Erfolge erzielt man seit einiger Zeit mit den Inhaltsstoffen des Ginkgobaumes, besser gesagt mit dem Saft des Ginkgoblattes.
Der Ginkgo Biloba ist der älteste Baum der Erde. Er existierte schon zur Zeit der Dinosaurier. Seine Ursprünge lassen sich über 250 Millionen Jahre zurückverfolgen bis in eine Zeit, in der es weder Vögel noch Säugetiere gab. Wie man aus Fossilfunden weiß, sah der Ginkgobaum vor etwa 180 Millionen Jahre ähnlich wie der heutige Baum aus. Seit dem Tertiär ist der Ginkgo Biloba unverändert bis heute geblieben. Aus Aufzeichnungen im 11. Jahrhundert nach Christi Geburt weiß man, dass der Ginkgobaum damals auch in Japan kultiviert wurde. Dort wurde er schließlich vorwiegend in Tempelbezirken angepflanzt, weil er seines hohen Alters wegen hoch geehrt wurde. Schließlich gelangt der Ginkgobaum im 18. Jahrhundert nach Europa.
Bis in die heutige Zeit war er für den Menschen ein Baum ohne medizinische Bedeutung. Dann zeigte sich, dass er ein ganz besonderer Baum mit speziellen Kräften war. Das erste Mal wurde die Menschheit auf den Ginkgo Biloba aufmerksam, als am 6. August 1945 die erste Atombombe in Hiroshima explodierte und die Möglichkeit einer globalen Zerstörung aufzeigte: der Zerstörung von Mensch, Tier und Pflanze. Sämtliches pflanzliche Leben war kaputt, mit einer einzigen Ausnahme. Und das war der Ginkgobaum. Obwohl diese Bäume ebenfalls im atomaren Feuersturm verbrannten, waren sie die einzigen Pflanzen, die im darauffolgenden Frühjahr wieder zu sprießen und blühen begannen.
Man weiß heute aus vielen Studien, dass das Geheimnis des Ginkgobaumes in der Zusammensetzung des Saftes in seinen Blättern liegt. Daher macht dem Ginkgo die radioaktive Strahlung nichts aus. Zusätzlich weiß man seit einiger Zeit aber auch, dass dieser Baum die einzige Pflanze der Welt ist, welche den zunehmenden Umweltgiften und Schadstoffen trotzen kann.
Namhafte Mediziner und Biochemiker haben nun überlegt: Wenn die Ginkgoblätter derartige Widerstandskraft zeigen, dann müssen doch die Kräfte dieses Baumes auch für die Gesundheit des Menschen eingesetzt werden. Man weiß nun, dass die Inhaltsstoffe des Ginkgoblattes im menschlichen Organismus überaus positive Wirkungen hervorrufen und in Gang setzen. Durchblutungsstörungen, die durch Sauerstoffmangel verursacht werden, können behoben werden. Die Energieversorgung der einzelnen Gehirnzellen wird wieder erhöht. Zugleich wird deren Überlebenszeit wesentlich verlängert. Blutgerinnsel können gehemmt werden. Spannkraft und Leistungsfähigkeit des Denkens werden aktiviert. Man fühlt sich wieder geistig fit und jung. Ermüdete, von der Umwelt angegriffene Gehirnzellen werden regeneriert. Zugleich wird ein Fortschreiten arteriosklerotischer Vorgänge verhindert und gebremst.
In Studien konnte nachgewiesen werden: Patienten mit erheblichen Gedächtnisstörungen, mit zunehmender Vergesslichkeit, Zerstreutheit und Aggressivität veränderten sich durch die Aufnahme der natürlichen Wirkstoffe des Ginkgobaumes. Sie hatten plötzlich keine geistigen Ausfälle mehr, waren nicht mehr teilnahmslos und erbrachten wieder normale Gedächtnisleistungen. Viele parallele Befindlichkeitsstörungen verschwanden.
Die moderne Medizin setzt daher in letzter Zeit vermehrt die Inhaltsstoffe des Ginkgoblattes ein. Sie werden in Form von Kapseln und in flüssiger Form über die Apotheke zu Therapien eingesetzt. Viele Ärzte haben die Erfahrung gemacht, dass Kuren mit den Wirkstoffen des Ginkgoblattes sechs bis acht Wochen durchgeführt werden sollten.

Comments are closed.

Impressum
Nutzungsbedingungen