Natur-News kurz und kompakt

Siesta für das Herz
In heißen Ländern ist der Mittagsschlaf für die meisten Menschen fester Bestandteil ihres Alltags. Für deutsche Arbeitnehmer ist eine Siesta dagegen undenkbar. Schade, denn ein kurzer Mittagsschlaf steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit, er senkt auch die herzbedingte Sterblichkeit.
Griechische und amerikanische Wissenschaftler werteten die Daten zur European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition-Studie aus. Im Rahmen dieser Studie waren 23681 gesunde Erwachsene im Alter zwischen 20 und 86 Jahren regelmäßig zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten befragt worden. Zu letzterem gehörte auch die Frage nach einem Mittagsschlaf. Wie positiv ein solches Schläfchen sich auf die Gesundheit auswirkt, zeigt das Ergebnis der Untersuchung: Probanden, die mindestens dreimal pro Woche mittags für 30 Minuten ruhten, hatten gegenüber Studienteilnehmern, die keinen Mittagsschlaf hielten, ein um 37% verringertes herzbedingtes Sterberisiko. Das würde für die Einführung einer Siesta hierzulande sprechen.
Migräne setzt dem männlichen Herz zu
Männer mit Migräne haben ein um 42% erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies ermittelten US-Forscher der Harvard Medical School in Boston in einer Studie an 20084 Probanden. Männer, die über Migräne berichteten, zeigten gehäuft ernste Zwischenfälle, die das Herz- und Gefäßsystem betrafen, z. B. Herzattacken. Auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, übertraf den Mittelwert.
Mit Schlamm gegen Bakterien
Grüne Mineralerde, die oft bei Wellness-Anwendungen eingesetzt wird, wirkt offenbar antibakteriell. Dies konnten Forscher der Arizona State University (USA) in Laborversuchen beweisen. Wie Linda Williams bei dem Jahrestreffen der geologischen Gesellschaft von Amerika in Denver berichtete, tötete die grüne Mineralerde in 24 Stunden verschiedene Bakterienkulturen fast vollständig ab, darunter Mycobacterium ulcerans, das schmerzhafte Hautgeschwüre verursacht. Die Tonerden kommen seit Jahrhunderten bei Hautkrankheiten zum Einsatz. Bisher konnte ihre Wirksamkeit noch nicht wissenschaftlich belegt werden.
Zum Wohl der Darmflora
Rotwein hat offenbar einen günstigen Einfluss auf die Darmflora: Azlin Mustapha von der Universität Missouri (USA) analysierte den Einfluss verschiedener Weinsorten auf das Wachstum von Bakterien. Vor allem Cabernet Sauvignon und Merlot hemmten die Vermehrung von schädlichen Keimen wie Coli-Bakterien. Die darmschützenden Milchsäurebakterien beeinflusste keine Rebsorte – weder positiv noch negativ.
Keine Metalllöffel verwenden
Homöopathische Mittel, die geschluckt werden, gelangen über die Mundschleimhaut in den Körper. Deshalb sollte man Tropfen eine Zeit lang im Mund behalten und Tabletten oder Globuli unter die Zunge legen. An der feuchten Mundschleimhaut lösen sie sich langsam auf. Verwenden Sie am besten einen Plastiklöffel. Metall verändert möglicherweise die Arzneiwirkung. Meiden Sie während der Behandlung Alkohol, Kaffee und Zigaretten. Auch starke Gewürze könne die Wirkung beeinträchtigen.

Comments are closed.

Impressum
Nutzungsbedingungen