Jeder dritte Deutsche leidet an Sodbrennen und klagt mitunter sogar täglich über ein brennendes Gefühl im Schlund und hinter dem Brustbein. Von Jahr zu Jahr nimmt dieses Volksleiden zu. Ärzte vermuten, dass dies mit unserem Lebensstil zu tun hat. Denn die Ursachen für Sodbrennen sind: Übergewicht, Rauchen, Alkohol, fettes, üppiges Essen, zu viel Süßes, zu schnelles Essen.
Das Problem: Die meisten der Betroffenen nehmen das Sodbrennen nicht ernst. Sie denken, dass es sich dabei um ein harmloses Übel handelt. Sie tun nichts dagegen, gehen nicht zum Arzt. Das kann gefährlich werden. Unbehandelt führt Sodbrennen zu einem chronischen Leiden. Und daraus wieder können sich mit der Zeit im Extremfall sogar Husten, Asthma und Speiseröhrenkrebs entwickeln.
Beim Sodbrennen handelt es sich um eine Funktionsstörung in der Speiseröhre. Saurer Magensaft fließt in die Speiseröhre zurück. Dadurch wird der Muskel zwischen Magen und Speiseröhre geschwächt. Zuerst entstehen bei nicht behandeltem Sodbrennen durch den ständigen Reiz Entzündungen. Daraus werden Narben und Engstellen. In der Folge kommt es zu Schluckbeschwerden.
Früher hat man, wenn Sodbrennen aufgetreten ist, Speisesoda genommen. Davon raten Ärzte heute ab. Damit wird zwar die überschüssige Säure neutralisiert. Es kann aber eine neue Säurenbildung nicht verhindert werden. Daher sind andere Maßnahmen sinnvoll.
Hier einige Naturrezepte, die sich bewährt haben:

  • Wenn das Sodbrennen einsetzt, geben Sie einen Teelöffel Heilerde für den inneren Gebrauch (Apotheke) in ein Glas, gießen ein Viertelliter Wasser auf, rühren um und trinken zügig aus. Die feine Erde bildet im Magen und im Darm eine riesige Oberfläche, welche überschüssige Säuren, Fette und Gifte ansaugt und abtransportiert.
  • Vorbeugend sollten jene, die zu Sodbrennen neigen, 15 Minuten vor dem Essen einen Achtelliter Kartoffelsaft (Reformhaus) in kleinen Schlucken trinken.
  • Mitunter hilft auch ein Glas kaltes Wasser oder ein Glas kalte Milch.
  • Hilfreich ist es auch, wenn man vor der Mahlzeit eine Messerspitze Ingwerpulver (Apotheke) einnimmt.

Die Medizin begnügt sich allerdings nicht damit, den Brand in der Speiseröhre zu lindern oder zu löschen. Sie geht an die Ursachen heran und setzt dazu Präparate mit einem Schutzgitter-Antacidum ein: meistens mit dem Wirkstoff Magaldrat. Er funktioniert als „Reparaturdienst“, neutralisiert die überschüssige Säure in Magen und Speiseröhre und stellt die Schutzschicht der angegriffenen Schleimhäute wieder her.
Und so sollte man langfristig Sodbrennen vorbeugen:

  • Bauen Sie etwaiges Übergewicht ab.
  • Tragen Sie beim Essen keine zu engen Gürtel und Kleider.
  • Essen Sie nicht zu viel Fett. Es legt den Muskel des Mageneingangs lahm.
  • Essen Sie nicht zu scharf.
  • Rauchen Sie nicht. Nikotin verstärkt das Sodbrennen.
  • Trinken Sie nicht zu viel Alkohol. Er stört – vor allem abends – die Arbeit des Schließmuskels.
  • Essen Sie regelmäßig Vollkornbrot. Es liefert Substanzen, die den Verschlussmechanismus des Mageneingangs stärken.

3 Responses to “Was Sie gegen Sodbrennen tun können”

  1. on 28 Jul 2009 at 19:40mike

    ich habe das ab und zu mahl was kann ich machen und was hilft mir

  2. on 22 Aug 2009 at 16:30Anselm

    Lies einfach, was oben steht.

  3. on 16 Nov 2010 at 16:50Peter Loyda

    Hallo,

    eine wirkliche Hilfe bietet die orthomolekulare Medizin. Diese ist ohne Risiken und Nebenwirkungen und hilft nachhaltig. Hier wird das Problem an der Wurzel behoben. Auch für Schwangere geignet! Meine Kunden haben hier nur gute Erfahrungen gemacht. Am besten mal ausprobieren und Resultate erleben.

    Gruß
    Peter Loyda

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