Natur-News kurz und kompakt

Grantapfelsaft bei entzündlichen Gelenken
Mit einem Preis der International Society for Complementary Medicine Research wurde die Arbeit von Mahsa Hadipour-Jahromy von der Universität Teheran ausgezeichnet. Die Ergebnisse einer Untersuchung über die Wirkung eines Extraktes aus Granatapfel auf Knorpelverluste, die den Gelenksveränderungen bei Osteoarthritis entsprechen, zeigten, dass die Gabe von Granatapfelsaft in Abhängigkeit von der Dosierung positive Effekte auf die Gelenkstrukturen hat. Der entzündungshemmende Effekt dieser Substanz konnte bereits an anderen Krankheitsmodellen belegt werden.
Spaziergänge vertreiben Bauchweh
Dreimal wöchentlich eine halbe Stunde raus. Diese Spazierrunden drehten 16 Patienten mit Morbus Crohn für die Wissenschaft. Denn Victor Ng und seine Kollegen von der Universität von Ontario (Kanada) wollten herausfinden, ob körperliche Bewegung leichte Beschwerden der entzündlichen Darmerkrankung bessert. Das Ergebnis des sportlichen Luftkur-Tests: Nach drei Monaten ging es den Spaziergängern erheblich besser als der Vergleichsgruppe. Bauchschmerzen und Durchfall ließen bei ihnen nach, und sie fühlten sich insgesamt deutlich wohler. Was die kanadischen Forscher herausfanden, widerspricht der gängigen Annahme vieler Ärzte, dass Sport die chronische Entzündung im Darm eher verstärke. Im Gegenteil: Gemäßigte Bewegung wie beim Spazieren gehen hat offenbar sogar positiven Einfluss auf die Verdauungsfunktion.
Bewegung statt Tabletten
Gegen Infarkte schützt ein gesunder Lebensstil besser als jedes Medikament. Neue Studien belegen: Das Risiko, an einem Infarkt zu sterben, ist um 50 Prozent geringer für Menschen, die regelmäßig Sport machen (täglich eine Stunde) und auf gesunde fett- und zuckerarme Ernährung achten.
Risikofaktor Blutzucker
Einer hoher Blutzuckerspiegel kann das Darmkrebsrisiko steigern. Das fanden Forscher aus Minnesota (USA) jetzt heraus. Sie untersuchten Patienten, denen Darmpolypen entfernt worden waren. Die Wucherungen gelten als Krebsvorstufe. Bei denjenigen mit hohen Blutzuckerwerten war das Risiko, dass die Polypen sich erneut bilden, um 50 Prozent höher. Gesunde Kost beugt vor.
Stress fördert Pickelbildung
Wissenschaftler der Universität von San Fransisco (USA) konnten jetzt den Zusammenhang zwischen Stress und Pickeln nachweisen: Aufregung und Ärger schwächen das antibakterielle Schutzschild der obersten Hautschicht. Daher können parallel zur Pflege auch Entspannungstechniken (z. B. Yoga) das Hautbild sichtbar verbessern.

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