Natur-News kurz und kompakt

Tinnitus: Neue Experten-Hotline
Sie haben Hörprobleme, womöglich einen Tinnitus und fühlen sich beim Arzt nicht ausreichend beraten? Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. hat jetzt eine Hotline eingerichtet. Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 01 21 13 oder 0800 / 011 21 12 stehen Ihnen mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr Ärzte und Akustiker mit kompetentem Rat zur Seite.
Lebertran hilft gegen Arthrose
Bisher wusste man, dass Vitamin D gut für die Knochen ist. Doch dass der Stoff auch Knie-Arthrose lindern kann, ist neu. Beim Jahrestreffen der Amerikanischen Rheumatologen in Boston (USA) stellten die Forscher eine neue Studie mit 100 Arthrosepatienten vor: Fast die Hälfte litt unter Vitamin-D-Mangel und hatte starke Schmerzen. Die andere Hälfte nahm regelmäßig Lebensmittel mit dem „Knochenvitamin“ zu sich, wie z. B. Lebertran, Leber, Fisch, Eier, Pilze – und konnte besser gehen.
Ehrgeiz macht krank
Weniger Fleißige können beruhigt sein: Allzu großer Ehrgeiz ist nicht gesund, fanden Wissenschaftler der kanadischen Universität in Vancouver jetzt heraus. In einer einjährigen Studie beobachteten die Experten 90 besonders ehrgeizige Teenager. Begleitend führten sie Gesundheits-Checks mit ihnen durch. Das Ergebnis: Im Blut der „Streber“ fanden die Mediziner eine höhere Konzentration des Entzündungsmarkers CRP. Ihr Fazit: Sehr ehrgeizige Jugendliche sind demnach gefährdet, im späteren Leben chronische Krankheiten, wie z. B. Gelenk- oder Darmerkrankungen zu entwickeln.
Wurzel gegen Hustenreiz
Eibischwurzel ist eine gute Alternative zu zentral dämpfenden Hustenblockern: Ihre Schleimstoffe legen sich wie ein beruhigender Film auf die gereizte Mund- und Rachenschleimhaut, lindern den Hustenreiz und senken die Häufigkeit der Hustenattacken. Die Schleimstoffe sind zudem in der Lage, Reizstoffe zu binden beziehungsweise zu neutralisieren. Allerdings kann dies die Aufnahme gleichzeitig eingenommener Arzneimittel verzögern. Im Gegensatz zu Hustenblockern, die das Abhusten von Schleim erschweren, kann Eibischwurzel zusammen mit Schleimlösern eingenommen werden.
Immuntherapie wirkt doppelt
Patienten mit Neurodermitis und gleichzeitiger Hausstaubmilbenallergie profitieren offenbar von einer Immuntherapie, die eine langsame Gewöhnung an das Milbenallergen bewirkt. Professor Alexander Kapp, Direktor der Hautklinik der Medizinischen Hochschule Hannover, will nun in einer großen Studie überprüfen, ob die Erfolge von Dauer sind.

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