Natur-News kurz und kompakt

Bienenharz als Krebsmedikament
Eine Substanz aus Bienenharz – Propolis genannt – lässt Forscher auf neue Therapien gegen das Neuroblastom hoffen. Dieser Tumor des Nervensystems tritt vor allem bei Kindern auf und spricht oft nicht auf Medikamente an. Wie Professor Peter Reusch von der Ruhr-Universität Bochum erklärt, hemmt die Substanz CLU-502 im Laborversuch das Tumorwachstum und tötet Krebszellen ab.
Die ideale Verpackung
Wissenschaftlern der Technischen Universität München um Professor Andreas Bausch und Dr. Thomas Scheibel ist es gelungen, Arzneistoffe in künstliche Seide einzuspinnen. Der hauchdünne Seidenfilm erwies sich als ideales Transportsystem: Die entstehenden Mikrokapseln sind hochelastisch und chemisch stabil, quellen kaum und verhalten sich immunologisch neutral. Wie die Forscher im Fachblatt Advanced Materials berichten, wäre das Seidenmaterial auch in Technik und Lebensmittelchemie vielfältig einsetzbar.
Die wichtigsten Herbst-Vitamine
Paprika für die Abwehr: Die Schoten sind richtige Vitamin-C-Bomben (120 mg pro 100 g). Sie schützen die Zellen, machen das Immunsystem fit, fördern z. B. so genannte Killerzellen gegen Erreger. Tagesdosis: 100 g reife Paprika.
Nüsse gegen Müdigkeit: Viele B-Vitamine (B1, B2, B6) sind wichtig für den Energie-Stoffwechsel und für die Nerven. Vor allem Walnüsse wirken gegen Müdigkeit, erhöhen die Konzentration, beugen Kopfschmerzen vor. Tagesdosis: 30 g.
Möhren für die Haut: Folsäure aus Möhren ist für die Zellteilung wichtig. Das hilft bei kalter Herbst-Luft der Haut, sie bleibt glatt und elastisch. Möhren verhindern auch Ausschläge am Mund. Tagesdosis: 1 Glas (0,2 l) frischer Möhrensaft.
Schnupfenviren bekämpfen Krebs
Schnupfenviren sollen gezielt Krebstumore schrumpfen. Münchner Forscher haben so genannte Adenoviren so verändert, dass sie nur in Krebszellen eindringen, soch dort vermehren und die bösartigen Zellen zerstören. Das Verfahren war in Tierversuchen erfolgreich, könnte in Zukunft bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und Hirntumoren helfen, für die es bisher keine wirksame Therapie gab.
Vitalstoffe senken Infarkt-Gefahr
Häufigste Todesursache bei Frauen und Männern ist eine Durchblutungsstörung am Herz. Außer mit täglich viel Obst, Gemüse, Salat und Bewegung kann man die Herzgefäße mit Nahrungsergänzung schützen, die 18 wichtige Vitamine und Vitalstoffe liefert.

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