Jetzt in der Vorweihnachtszeit ziehen wieder die Düfte exotischer Gewürze durch unsere Küchen. Besonders das Aroma weihnachtlicher Backwaren wie Plätzchen, Stollen oder Lebkuchen lebt vom unverwechselbaren Duft und Geschmack von Zimt, Nelken, Anis und Kardamom. Außerdem beinhalten diese Gewürze wertvolle ätherische Öle und gesundheitsfördernde Substanzen, die sie auch für die Naturheilkunde interessant machen. Hier eine kleine Abhandlung, zur Verfügung gestellt von herbaversum.de – Zauberhafte Kräuterwelten – , über die wichtigsten Weihnachtsgewürze und ihre Wirkungen:

Anis bzw. Sternanis schmeckt würzig-süß und wird wegen seiner schleimlösenden Wirkung als Hustenmittel verwendet. Er hilft aber auch gegen Magen-Darm-Krämpfe und Blähungen. Besonders beliebt ist Anis in einer Teemischung mit Fenchel- und Kümmelsamen in Milchbildungs- und Babytees. Allerdings kann es zu bei diesem Gewürz zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen.

Gewürznelken sind die Früchte eines immergrünen Baumes, der ursprünglich auf den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe, beheimatet war. Die Früchte werden als Blütenknospen getrocknet und sowohl als Küchengewürz als auch als Heilmittel verwendet. Ihre antibakterielle Wirkung kommt vor allem bei Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund-Rachenbereich zugute.

Ingwer hat mittlerweile die Rolle eines Universalheilmittels in der Naturheilkunde übernommen. Er findet Anwendung bei Kopf- und Magenschmerzen, Erkältungen sowie allen Arten von Übelkeit.

Kardamom, das typische Lebkuchengewürz mit seinem süßlich-scharfen Aroma, fördert die Verdauung, hilft gegen Krämpfe als auch bei Atemwegserkrankungen und Wechseljahrsbeschwerden.
Bei Magen-Darm-Krämpfen hat sich auch Koriander bewährt, ein weiteres Gewürz, das in unseren Regionen vermehrt zur Weihnachtszeit eingesetzt wird.

Muskatnuss, ebenfalls wichtig in der Weihnachtsbackstube, stärkt die Nerven, löst Krämpfe, fördert die Verdauung und hilft bei Durchfall. Allerdings sollte Muskatnuss nicht hochdosiert verwendet werden, da sie ab einer bestimmten Menge giftig ist.

Zimt, wohl das beliebteste aller Weihnachtsgewürze, besitzt ein mild-würziges Aroma. Sein Duft weckt wie kein zweites Gewürz Erinnerungen an die Weihnachtszeit. Zimt stärkt Nerven und Immunsystem, fördert die Durchblutung, löst Krämpfe und stillt Schmerzen. Dennoch sollte auch er nur in Maßen genossen werden, weil der Inhaltsstoff Cumarin in großen Mengen zu Vergiftungen führen kann.

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