Nach zehn Stunden werden Sie sich besser fühlen, nach 20 besser aussehen, nach 30 werden Sie einen neuen Körper haben!\“ So warb der Deutsch-Amerikaner Joseph Pilates (1880 bis 1967) Anfang der 20er-Jahre für sein Trainingssystem.
Heute ist der Mix aus Yoga-, Atem- und sanften Kräftigungsübungen voll im Trend. In jedem Sport-Studio laufen Pilates-Kurse. Auch in Hollywood halten sich die Stars mit Pilates fit. Das Besondere: Nicht nur die großen Muskeln werden trainiert, sondern auch die kleinen, tiefer gelegenen. Dabei wird auf die Stabilisierung des Beckens geachtet und der Rücken entlastet.
Die 4 wichtigsten Regeln sind:
Immer mit Konzentration
Führen Sie jede Übung mit voller Konzentration aus. Nichts sollte Sie ablenken. Deshalb läuft bei Pilates-Kursen auch keine Musik. Versuchen Sie, sich ganz auf sich und Ihren Körper zu konzentrieren. So werden die Übungen kontrollierter, und der Kopf kann abschalten.
Aus der Mitte beginnen
Jede Übung beginnt aus der Mitte des Körpers. Das so genannte \“Power house\“ wird bei jeder Übung angespannt. Das heißt, die gesamten Bauchmuskeln, die tiefen Rückenmuskeln und die Beckenbodenmuskulatur sind gefordert.
Fließende Bewegungen
Die Übungen immer langsam und präzise ausführen. Ohne Schwung und Ruck. Die Übungen sollen möglichst gleichmäßig und fließend ablaufen.
Richtig atmen
Weil die Bauchmuskulatur während des Trainings fest angespannt ist, kann man nicht in den Bauch atmen. Die Hauptatmung geht in den unteren Brustkorb. Beim Einatmen durch die Nase wird der Brustkorb in alle Richtungen geöffnet, ohne den Bauch herauszudrücken. Beim Ausatmen durch den Mund schließen sich die Rippenbögen zur Körpermitte wieder. Durch diese Atem-Technik erhöht sich der Sauerstoffgehalt im Blut, die Muskeln werden besser versorgt, der Stoffwechsel angeregt.

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