Lupinen kennen viele von uns nur als auffallende und farbenprächtige Wildblumen. Doch in den letzten Jahren spielt die proteinreiche Pflanze, die zur Ordnung der Hülsenfrüchten gehört, eine zunehmend wichtigere Rolle in der alternativen und vegetarischen Ernährung. Im Vergleich zu Linsen und Bohnen ist ihr Puringehalt sehr niedrig, was sie zu einem hochwertigen Lebensmittel für Rheumatiker macht. Außerdem verfügt sie über einen hohen Anteil an Vitamin B 12 und ist glutenfrei, sodass Weizeneiweißallergiker Produkte aus Lupinen unbedenklich verzehren können.
Außerdem weisen Lupinen, wie alle anderen Hülsenfrüchte, einen sehr niedrigen glykämischen Index (= GLYX) auf, d.h. ihre Kohlenhydrate werden nur langsam im Organismus freigesetzt. Folglich erhöhen sie nicht den Blutzuckerspiegel und müssen von Diabetikern nicht als Broteinheiten berücksichtigt werden. In der alternativen Ernährung kann man das Lupinenmehl unterschiedlichen Teig- und Backwaren zufügen, was Aufbau und Nährwert von Teigen in der Brot- oder Teigwarenindustrie verbessert.
Die eiweißreichen Produkte, die aus Lupinen hergestellt werden, eignen sich vor allem für Vegetarier und Veganer, Zöliakie-Patienten und Zuckerkranke. Die Lupinen-Grundprodukte wie Mehl, Milch und Tofu haben einen neutralen Geschmack und können daher in würzigen und süßen Gerichten eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es Brotpasten, vegetarische Wurst, Gebäck, Nudeln und Süßspeisen aus Lupinen.
Weitere Informationen über Lupinen finden Sie in dem Artikel \”Eiweißpflanze mit Zukunft – die Lupine\”

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