Schon seit dem Altertum wird Heilerde besonders bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Sie beruhigt einen nervösen Magen und bindet Giftstoffe und überschüssige Magensäure. Darüber hinaus besitzt sie entzündungshemmende und wärmeentziehende Eigenschaften.
Heilerde setzt sich aus reinem Gesteinsstaub, sogenanntem Löss, zusammen und entstand in einer der Eiszeiten vor ca. zwei Millionen bis 10.000 Jahren. Der lockere Staub, den man in der Apotheke oder im Drogeriehaus abgepackt kaufen kann, enthält für den Menschen wichtige Spurenenelemente, so zum Beispiel Kupfer, Zink, Eisen, Natrium, Kalzium und Selen, um die wichtigsten zu nennen.
Bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Magenkrämpfen empfiehlt es sich, täglich ungefähr einen Kaffeelöffel auf einen Liter Wasser zu sich zu nehmen. Bei Durchfallerkrankungen kann man die Dosis auf mehrere Teelöffel Heilerde – auch in Wasser aufgelöst – erhöhen.
Heilerde lässt sich auch äußerlich anwenden, so etwa bei akuten Entzündungen, Verbrennungen oder Insektenstichen. Dabei wird die mit Wasser vermischte Heilerde kalt auf die entsprechenden Hautstellen aufgetragen, was im ersten Augenblick einen angenehmen kühlenden Effekt hervorruft.
Genauso wird die Heilerde auch bei Rheuma und Akne eingesetzt.
Weitere Informationen über Heilerde, Fango und ihre Anwendungsgebiete finden Sie in dem Artikel \“Heilerde, Fango und Co.\“

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