Die gegensätzlichen Meinungen über Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin- und Mineralstoffpräparate haben Verbraucher und Patienten verunsichert.
Da stehen auf der einen Seite die Befürworter einer gesunden Ernährung, die sich strikt gegen sogenannte Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamintabletten stellen und auf der anderen Seite die Menschen, die sich hauptsächlich von Fast Food, fettreichen Lebensmitteln und nur wenig Obst und Gemüse ernähren und die bestrebt sind, ihre einseitige Ernährung mit Vitaminpillen und -pulvern zu kompensieren. Dabei wird nicht selten übersehen, dass die Menschen in Deutschland häufig an bestimmten Mineralstoffen mangelversorgt sind.
Vitamin- und Mineralstoffpräparate sind generell empfehlenswert, jodiertes Speisesalz und Omega-3-Fettsäuren für die, bei denen nicht 2-3mal pro Woche Fisch auf dem Speiseplan steht, Eisen und Folsäure in der Schwangerschaft, Vitamin C und Zink als Erkältungsvorbeugung, Zink für ältere Menschen sowie Multivitaminpräparate bei einer allgemein ungünstigen Nahrungszusammensetzung: in all diesen Fällen ist eine Ergänzung von Nährstoffen über die tägliche Ernährung hinaus sinnvoll.
In vielen Fällen ist eine Zufuhr in Form von Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten sogar unbedingt erforderlich, denn die Zufuhr an Mineralstoffen und Spurenelementen ist in den letzten Jahrzehnten durch den verstärkten Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln in den westlichen Industrieländern rückläufig.
Weitere Informationen über Vitamin- und Mineralstoffpräparate stehen im Artikel \“Vitamin- und Mineralstoffpräparate: Sinnvolle Ergänzung oder Geldverschwendung?\“

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