Kranke Venen sind mittlerweile weit verbreitet und weder ein reines Frauenproblem noch eine reine Alterserscheinung. Bei Ultraschall-Doppler-Untersuchungen wurde festgestellt, dass viele der zwölf- bis vierzehnjährigen Kinder eine beginnende Venenschwäche aufweisen. Durch mangelnde Bewegung, oder auch durch Vererbung, erschlafft das Bindegewebe in den Beinen. Übergewicht, Rauchen und hormonelle Änderungen (wie die Pille) begünstigen die Entstehung von Venenproblemen wie Krampfadern. Zudem sind die Jugendlichen heute früher ausgereift und damit körperlich erwachsen – mit allen Begleiterscheinungen.
Es gibt verschiedene Therapieformen, die eine phlebologische Basisbehandlung ergänzen können. Wann welche Behandlungsmethode – die Venenheilkunde und die Naturheilkunde – eingesetzt werden können, entscheidet der Venenspezialist.
Welche Pflanzen helfen den kranken Venen?
Phytotherapie ist die Behandlung mit Arzneimitteln, die ausschließlich aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder Pflanzeninhaltsstoffen besteht. Diese Therapie hat ihren Ursprung in der Kräutermedizin der frühen Jahrhunderte.
Eine der bekanntesten Phytotherapeutika ist die Rosskastanie. Ihre Wirkstoffe stabilisieren das Venengerüst, wirken zusammenziehend, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, gewebeentwässernd und schwellungshemmend. Aber auch Buchweizen, Steinklee-Extrakte, Mäusedorn, Kuhschelle und die virginische Zaubernuss können die Gefäße gegen Wasseraustritt \“abdichten\“.
Die Präparate gibt es als Kapseln oder Dragees, in Salben, als Tee und als Tinktur. Jedoch sollte man etwas Geduld haben. Die Phytotherapeutika entfalten ihre heilende Wirkung erst nach längerer Einnahme.
Weitere bewährte Therapien bei Venenerkrankungen finden Sie in dem Artikel \“Die Natur hilft bei Venenerkrankungen\“

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