Wundermittel Grüner Tee?

Anregend ist grüner Tee allemal, und auch eine gesundheitsfördernde Wirkung wird ihm nachgesagt. Bewiesen ist auch, dass langjähriges Teetrinken die Knochendichte erhöht, also ein vorbeugendes Mittel gegen Osteoporose ist.
Doch was unterscheidet den grünen vom schwarzen Tee und worin liegt der Gesundheitsgehalt? Hilft er sogar bei Krebs?
Schwarzer Tee ebenso wie grüner Tee wird aus ein und derselben Pflanze gewonnen. Sie hat den botanischen Namen Camellia sinensis. Der Unterschied ist, dass der grüne Tee nicht fermentiert wird – ein Gärungsprozess, bei dem sich das Blatt und der Zellsaft durch Luftsauerstoff verändern. Eine starke Dampferhitzung bei der Produktion vemeidet, dass der Tee sich kupferrot färbt. Nach dieser Behandlung wird der Tee leicht gerollt und dann sofort getrocknet, die Blätter werden lediglich blanchiert. Der natürliche Blattfarbstoff bleibt weitgehend erhalten.
Die gesundheitlichen Wirkungen von Tee sind schon lange bekannt: Die Gerbstoffe besänftigen Magen und Darm; dank seines antibakteriellen Effekts verhindert grüner Tee Karies, außerdem reguliert er den Blutdruck. Neben den Vitaminen A, B, B12, C und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Fluorid enthält grüner Tee rund 130 wichtige Inhaltsstoffe, darunter die so wichtigen Flavonoide. Flavonoide sind für die Farbgebung von Pflanzen verantwortlich und schützen die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie greifen in eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper positiv ein, u.a. in die Krebsentstehung, Immunmechanismen und Entzündungsprozesse. Sie wirken antimikrobiell und blutgerinnungshemmend. Flavonoide sind Antioxidantien, d.h. sie können reaktive Sauerstoffverbindungen im Körper abfangen. Diese sind mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs. Flavonoide sollen darüber hinaus das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken sowie das Immunsystem stärken.
Weitere Informationen über Grünen Tee stehen im Artikel „Grüner Tee – ein Wundermittel?“

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