In den vergangenen Jahren untersuchten Wissenschaftler die medizinische Wirksamkeit des Honigs und kamen zu den Ergebnissen, dass Honig ganz besonders gut bei der Wundheilung hilft und gegen Entzündungen wirkt.
Honig, wenn man ihn physikalisch-chemisch betrachtet, ist nichts anderes als eine übersättigte Zuckerlösung: rund 80 Prozent Zucker, darunter Frucht- und Traubenzucker, und etwa 20 Prozent Wasser. Was also sind die heilenden Stoffe?

Genau das erforschte der Biochemiker Peter Molan von der Universität Waikato in Neuseeland. Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie Staphylococcus aureus, können mit Honig abgetötet werden. Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden durch Wundauflagen aus Honig besiegt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die antimikrobielle Wirkung des Honigs Enzymen zu verdanken ist, die die Bienen produzieren.

Diese positive Wirkung weist Honig allerdings nur auf, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Der hohe Zuckeranteil im Honig führt dazu, dass den Bakterien lebenswichtiges Wasser entzogen wird. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Wasserstoffperoxid entsteht durch ein Enzym, wenn Honig verdünnt wird und bleibt rund 24 Stunden lang in hoher Konzentration erhalten.

Weitere Informationen über Honig lesen Sie im Artikel \“Honig – goldener Saft, der Wunder schafft\“

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