Ein bedeutsamer Therapieansatz des Maharishi Ayurveda sind die Panchakarma-Behandlungen, die seit Jahren in Deutschland durchgeführt werden und bei den Patienten sehr beliebt sind. Zum einen deshalb, weil sie die Ursache vieler Erkrankungen erfolgreich beseitigen und einen neuen Zustand von Vitalität, Leistungsfrische und Lebensfreude bringen. Zum anderen aber auch, weil alle Behandlungen in Stille durchgeführt werden und einen Zustand tiefer Entspannung für Körper und Seele mit sich bringen. 
Panchakarma ist ein System genau aufeinander abgestimmter physikalischer Behandlungen, das von den alten Klassikern des Ayurveda überliefert wird. Diese seit Jahrtausenden bewährte Therapie arbeitet gezielt darauf hin, den Organismus sanft und dauerhaft zu entschlacken. Möglich wird dies, weil die einzelnen Schritte des Panchakarma den Organismus äußerst systematisch von Toxinen befreien. Die therapeutische Sequenz läuft in Dreier-Schritten ab:
Als Auftakt der Behandlungsfolge werden im Körper abgelagerte Umweltgifte und körpereigene Stoffwechseltoxine gelöst – fast immer mit fettlöslichen Substanzen.
Anschließend wird der Grundsatz des Körpers durch eine gezielte Stoffwechselaktivierung erhöht. In dieser Behandlungsphase genießt der Patient Heilkräuter-Dampfbäder, Wärmepackungen und Kompressen oder auch sanfte Massagen mit überwärmenden, heilungsfördernden Substanzen. Auch Ganzkörper-Ölgüsse gehören zu dieser Kategorie.
Zuletzt werden die in den ersten beiden Stufen gelösten und zum Darm transportierten Substanzen, die den Körper belastet haben, durch Einläufe oder forciertes Abführen systematisch aus dem Körper eliminiert.
Die Panchakarma-Behandlungen werden vom ayurvedischen Arzt nach einer gründlichen Diagnose dem Krankheitsbild oder Störungsmuster gemäß individuell zusammengestellt. So wird der jeweils eigene Konstitutionstyp der drei Doshas und die allgemeine Verfassung des Patienten mitberücksichtigt. Oberstes Prinzip bei allen Anwendungsformen des Maharishi Ayurveda ist ihre Unschädlichkeit.
Der Begriff Panchakarma im eigentlichen Sinn bezeichnet die fünf großen physikalischen Reinigungsverfahren des Ayurveda. Jede Panchakarma-Therapie folgt einer strengen inneren Logik. Da sie besonders tiefgreifend wirkt, sollte sie immer unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Auch sollten Sie sich vor einer Panchakarma-Behandlung versichern, dass die Therapeuten geschult wurden. Maharishi Ayurveda-Therapeuten besitzen eine abgeschlossene Ausbildung an der Maharishi Vedic University.
Die drei Phasen des klassischen Panchakarma bestehen aus:
Purvokarma – die Vorbehandlungen
Panchakarma – die fünf Hauptbehandlungen
Paschatkarma – die Nachbehandlung.
Die Zeit nach einer Panchakarma-Behandlung ist für deren Erfolg äußerst bedeutsam. Das neu entstandene Gleichgewicht ist noch empfindlich und Agni, die Verdauungskraft, muss gestärkt werden. Da während des Panchakarma Agni geschwächt ist, muss es behutsam aufgebaut werden, womit man bereits gegen Ende der Behandlung beginnt. Im Anschluss ist wichtig, den Aufbau sorgsam fortzusetzen. Dabei sollte man auf seinen Körper hören: Müdigkeit und Trägheit nach dem Essen sind Anzeichen dafür, dass Agni überlastet ist. Deshalb wird leichte, bekömmliche Kost mit verdauungsfördernden Gewürzen für ein bis zwei Wochen nach der Panchakarma-Behandlung empfohlen. Auch danach sollte die Ernährung selbstverständlich auf die individuelle Konstellation der Doshas abgestimmt sein.
Weitere Informationen zur Panchakarma-Behandlung und zu Ayurveda finden Sie unter folgender Internetadresse: www.ayurveda.de.

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