Bei großer Hitze ist es nicht nur wichtig, möglichst viel zu trinken, sondern – und das mag seltsam klingen – auch warme Getränke wie Tee oder zimmerwarmes Mineralwasser, denn Kühles kühlt uns nicht unbedingt am Besten. Im Gegenteil, es regt den Körper zur Wärmeproduktion an.
Bei Temperaturen oberhalb der 30-Grad-Grenze muss der Organismus durch reichliches Schwitzen über Verdunstungskälte die Körpertemperatur reduzieren. Wer dann nicht rechtzeitig nachtrinkt und die \“ausgeschwitzten\“ Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium oder Zink nachfüllt, bekommt Kreislaufprobleme. Und hiervon sind vor allem Frauen betroffen, deren Blutdruck durchschnittlich tiefer ist. Eiskalte Getränke helfen jedoch nicht weiter, da sie reaktiv zu einer Wärmeproduktion des Körpers führen, die wiederum mit zusätzlichem Schwitzen einhergeht. Auch alkoholische Getränke, koffeinhaltiger Tee und Kaffee sowie Energydrinks sind ungeeignet, die notwendige Trinkmenge von 2,5 Litern und mehr aufzunehmen. Kaffee und Schwarztee sind keine Durstlöscher, sondern Genussmittel. Sie erhöhen die Pulsfrequenz und wirken durch das Koffein zusätzlich schweißtreibend. Auch Alkohol belastet den Kreislauf und den Stoffwechsel. Zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Limonaden sind sowieso keine Durstlöscher, sondern –locker, ganz zu schweigen von dem hohen Kaloriengehalt.
Von den Wüstenvölkern können wir lernen, dass warme Getränke wie Früchtetee, der gleichzeitig auch noch wichtige Mineralstoffe enthält, die Schweißproduktion weniger anregen als Eiskaltes.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Artikel \“Beim Trinken von den Wüstenvölkern lernen\“

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